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Sondershausen-Trinitatisgemeinde I

« zurück » Karte » Pfarrbereich Sondershausen I » Sondershausen-Trinitatisgemeinde I

Gemeindeblatt (eingestellt am 10.05.2017):
Gemeindebrief_Juni_bis_August_2017

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Homepage: http://www.suptur-bad-frankenhausen.de/Sondershausen-Trinitatisgemeinde-1
Pfarramt/Büro: Gottesackergasse 4, 99706 Sondershausen
Ansprechpartner/in: Evelyn Mennekamp
Telefon: 03632 - 782389
Fax: 03632 - 6674356
E-Mail: buero-sondershausen1@suptur-bad-frankenhausen.de
Öffnungszeiten Gemeindebüro: Dienstag: 13.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 bis 13.00 Uhr
Name der Kirche: St. Trinitatis-Kirche
Dokumente: Spende für Trinitatiskirche in Sonders…
Adresse der Kirche: 99706 Sondershausen
Trinitatisplatz ohne Nr.
Entstehungszeit der Kirche: Nach dem Residenzschloss gilt die Kirche St. Trinitatis als zweites bedeutendes Baudenkmal der Stadt. Das Gotteshaus liegt städtebaulich dominant inmitten des mittelalterlichen Siedlungskernes. Auf dieses wurde im 17. Jahrhundert die nach Brand wieder aufgebaute Pfarrgasse axial ausgerichtet.
Urkundlich wird 1344 ein Vorgängerbau, die Kirche St. Andreas, genannt. Dieser, auch als herrschaftliche Grablege dienende Sakralbau wurde bei dem Stadtbrand von 1482 stark beschädigt und zwischen 1482 und 1490 unter Heinrich XXVI. (reg. 1444-1488) und Günther XXXVI. (reg. 1488-1493) wieder aufgebaut. Fundamente dieses Vorgängers sind 2003 an der Südostecke der heutigen Kirche bei Bauarbeiten zutage getreten, weitere Reste möglicherweise im Turm-Erdgeschoss enthalten. 1608 wurde das Gotteshaus aus ungeklärten Gründen abgetragen. Von 1608/09 bis 1620 entstand an seiner Stelle unter dem Coburgischen Baumeister Peter Sengelaub (1555-1622) die Kirche St. Trinitatis als dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem Polygonalchor und Westturm. Dabei erhielt der Neubau, dessen Kirchenmauern wohl in die Jahre 1609 bis 1613 datieren, eine nachgotisch/frühbarocke Ausstattung, u.a. durch Mitwirkung des auch am Schloss tätigen Stuckateurs Burckhardt Röhl (um 1588-1643) (u.a. Chorgestaltung), des Erfurters Johann Friedemann d.J. (gest. um 1628) (u.a. Orgelprospekt), des Arnstädter Malers Caspar Hörcher sowie des Malers Hans Andreß Hirschfeld aus Bendeleben. Bereits 1621 hinterlässt der Stadtbrand schwere Schäden an der baulichen Hülle und führt zum Verlust der gesamten, wertvollen Ausstattung. Während der Gottesdienst in die weniger versehrte und kleinere Kirche St. Crucis verlegt wurde (siehe Sakralbau, ebenda), nutzte man die Gruft unter dem Kirchenchor von 1620 bis in die 1650er Jahre weiterhin als herrschaftliche Grablege. Nach ersten, über Baurechnungen zu rekonstruierenden Instandsetzungen, die u.a. die Herstellung eines neuen Dachstuhls (dendrochronologisch datiert 1652/53/54) betreffen, entstand bis 1665 ein Emporensaal mit gewölbtem Mittelraum, der mit einer lichten Weite von mehr als 20 m als der größte seiner Art in Thüringen gilt. Es folgte von 1668 bis 1676 die Wiederherstellung des Chores, die Deckung der Turmhaube und Tünchung der Kirche. Möglicherweise unter Beteiligung der auch am Hofe tätigen Baumeister Valentin Ernst Henning vom Herzberge und eventuell auch Johann Mützel (1647-1717) fand unter Christian Wilhelm v. Schwarzburg-Sondershausen (reg. 1670-1720) der Wiederaufbau zwischen 1684 und 1691 seine Vollendung, die abschließende Arbeiten an den Fenstergewänden und die komplexe Erneuerung der Ausstattung umfasste. Letztere (Herrschaftsstand, Orgelprospekt, Kanzel, Chorgestühl) geht insbesondere auf den im Fürstentum seiner Zeit bedeutenden Greußener Bildhauer Jacob Töpfer (1641-1706) zurück, neben dem auch der Hofbildhauer Georg Samuel Könitz (gest. 1724) genannt wird. Die Einweihung der Kirche fällt in das Jahr 1691. Ersten Instandhaltungsmaßnahmen 1837 folgten in den Jahren 1890 bis 1892 einschneidende bauliche Veränderungen: Veranlasst durch Fürst Karl Günther (reg. 1880-1909) wurde nach Plänen des Bauinspektors Heyder dem Chor eine neue, repräsentative Fürstliche Grablege angefügt und in dem Zusammenhang unter der Leitung des Architekten Hubert Stier (1838-1907) der Innenraum des 17. Jahrhunderts, insbesondere die Chorgestaltung, historistisch überformt (neuer Altaraufbau, Stiftung von Farbglasfenstern, neuromanische Dekorationsmalerei) und ein Durchbruch zum Mausoleum geschaffen. Eine neuerliche Umgestaltung und die damit verbundene Aufgabe des historistischen Kircheninneren erfolgten um 1931/32 unter der der Ägide von Emil Högg (1867-1957). Überliefertes Kernstück dieser Baumaßnahmen war die sich an den barocken Zustand anlehnende Ausgestaltung des Chores (u.a. Altar und Palmbaumdekoration) durch den Bildhauer Alexander Höfer (Dresden). 1950 fügte man anstelle der im 17. Jh. eingewölbten, quer vorgelagerten „Vorkirche“ im Westen des Langhauses einen Gemeindesaal ein. Zwischen 1987 und 1997 wurde im Rahmen umfassender Sanierungsarbeiten im Innenraum nach Befund in weiten Teilen die barocke Farbfassung rekonstruiert, womit man sich der 1691 gegebenen Einheit von Architektur, Interieur und Farbigkeit wieder annäherte. Der nachweislich im 17. Jahrhundert mit einem regionaltypisch rot eingefärbten Gipsputz überzogene Außenbau wurde um 2004 natursteinsichtig konserviert.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Außenbau. Die heutige bauliche Hülle entspricht im Wesentlichen der bis 1691 instandgesetzten und überarbeiteten, noch nachgotisch geprägten Bausubstanz des Neubaus von 1608/20. Das Kirchengebäude setzt sich zusammen aus einem rechteckig breit gelagerten, fünfachsigen Kirchenschiff mit Satteldach, eingezogenem Chor mit 3/8- Abschluss, mittig angesetztem sechsgeschossigen Westturm mit dreistufiger Welscher Haube sowie dem östlich angebauten, das Chorhaupt überragenden neugotischen Mausoleum in Form einer Chorscheitelkapelle. Das Mauerwerk aus unregelmäßig geschichtetem, grob behauenem Bruchstein, vorwiegend Terebratelkalkstein aus dem Kalkbruch Berka sowie Abbruchsteine des Klosters Jecha; Architekturglieder wie die Gewände, Gurt- und Kranzgesimse sowie die Eckquaderung aus Werksandstein. Über dem westlichen, heute zugesetzten Turmportal gliedern kleine, schwach spitzbogige Fenster die oberen fünf Etagen des viereckigen Turmes; dieser an den Ecken in Werksteinen gefasst; Turmgeschosse durch Werksteinbänder abgesetzt. Die über einem niedrigen Sockel aufgehenden Längsfassaden des Schiffes durch hoch angesetzte, langbahnige Fenster mit schwach spitzbogigem Abschluss gegliedert; in der Mittelachse die Fensterhöhe geringer, dort zweiarmige steinerne Emporenaufgänge mit hölzernen Balustergeländern und verschiefertem Dächern angeordnet, der ebenerdige Zugang und der Emporenzugang rundbogige Stabwerksportale; äußere Fensterachsen durch Rundfenster im Erdgeschoss betont. Der durch Strebepfeiler gegliederte Chor ordnet sich in seiner Dimension dem Schiff unter; dessen langbahnige spitzbogige Fenster entsprechen in ihrer Form denen von Schiff und Turm. Gewändeprofilierung der verschiedenen Spitzbogen- und Rundfenster sind identisch und der Wiederaufbauphase bis 1691 zuzuordnen. In der südlichen Flucht des Schiffes zweiachsiger, mit einem Pultdach gedeckter Trakt, der im Erdgeschoss die Sakristei und im Obergeschoss die ehemalige Bibliothek (heute Andreaskapelle) aufnimmt. Von ehemals zwei Wendelsteinen nur der als Zugang zum Herrschaftsstand fungierende am nördlichen Anschluss zwischen Schiff und Chor überliefert. Wohl um 1608 geschaffene oder zweitverwendete Kreuzstabgewände am Rechteckfenster im Obergeschoss des Sakristeitraktes sowie am nördlichen Wendelstein entsprechen stilistisch den Stabwerkportalen der beiden Emporenzugänge.
Innenraum. Das Innere der Trinitatiskirche prägt heute die barocke, in der Wiederaufbauphase bis 1691 neu eingebrachte und später mit Gestaltungselementen von 1890/91 und 1931 vereinte Ausstattung. Der lichte, protestantische Kirchenraum wurde als stattlicher, dreischiffiger Saal mit Holztonne über dem Mittelschiff ausgebildet; Letzteres unterfangen von zwei Reihen rundbogiger Pfeilerarkaden korinthischer Ordnung (achteckige Pfeilerschäfte mit Holzverkleidung), die die Seitenschiffe ausscheiden und zugleich die dort dreiseitig eingestellten Emporen tragen. Emporengeländer mit Brüstungen aus Vasenbalustern und umlaufenden Blattfriesen. Im westlichen Joch über der unteren halbrunden Empore Orgelempore. Der dem nordöstlichen Seitenschiff gegenüber der Kanzel eingefügte hölzerne Herrschaftsstand ist wohl ein Werk J. Töpfers; dessen in drei Geschossen verglaste, architektonisch aufgebaute Fassade repräsentiert in heraldischen Symbolen – gerahmt durch reiches Frucht- und Pflanzenschnitzwerk – die genealogische Struktur des Sondershäuser Fürstenhofes um 1691: Im Erdgeschoss Wappen des Grafen Christian Wilhelm v. Schwarzburg-Sondershausen, flankiert von denen seiner beiden Gemahlinnen Anna Sibylla v. Barby (Grafschaft Barby) rechts und Wilhelmine Christiane v. Sachsen-Weimar (Herzogtum Sachsen-Weimar) links; im Obergeschoss verschlungene Monogramme des Fürsten und seiner beiden Gemahlinnen, im obersten Geschoss die auf die Wappen bezogenen Kronen. Unterhalb des Fürstenstandes, in exponierter Lage Anordnung des durch eine geschlossene Brüstung separierten Beamtenstandes. Das Gestühl beidseits des Mittelgangs in vier Blöcken angeordnet.
Kontrastierend zum Schiff zeigt sich der eingezogene, über einen spitzbogigen Triumphbogen vermittelte Chor mit Kreuzrippengewölbe in nachgotischer Formensprache; Gewölbe mit auf Akanthuskonsolen ruhenden Kreuzrippen besetzt, die im Scheitel zu Rosetten zusammenlaufen; in deren Mitte rahmt ein weiter Stuckkranz das Staatswappen Schwarzburg-Sondershausens; Stuckarbeiten (um 1680/90) vermutlich aus der später am Schloss tätigen Carcani-Werkstatt. An beiden Langseiten barockes Chorgestühl, wohl um 1690; Brüstung und Rückwand durch Säulen mit gedrehten Schäften bzw. mit Blattwerkmanschetten gegliedert, die Felder an der Rückwand durch Blattwerkarkaden mit Engelsköpfen und Weintrauben verziert.
Glasmalerei. Chorhauptfenster mit eisenarmierten Glasmalereien, vermutlich von der Fa. Hennig & Andres (Hannover), 1892 gestiftet durch das Fürstenhaus. Nördliches Fenster: Geburt Christi mit Wappen des Herzogtums Sachsen und Inschrift „… Fürstin stiftet der Trinitatiskirche 1892“, südliches. Fenster: Kreuzigung Christi mit kaiserlichem Gnadenwappen und fragmentarisch erhaltener Widmung „… Karl Günther der St. Trinitatiskirche“. Weitere, rein ornamental gestaltete Fenster im Langhaus ebenfalls um 1890/92, das südöstliche signiert: „Glasmalerei / Victor von der Forst / Münster i./W.“.
Anbauten. Der südöstlich angebaute Trakt besteht im Erdgeschoss (Sakristei) aus einem kreuzrippengewölbten Raum mit aufstuckierten, hängendem Schlusssteinen in Traubenform, das Obergeschoss, die ehemalige Bibliothek, ist kreuzgratgewölbt.
Dachwerke. Über dem Chor ein einfaches Kehlbalkendach mit Hängesprengwerk. Über dem Kirchenschiff ein dreifaches Kehlbalkendach mit insgesamt 34 Gespärren, mit liegenden Stühlen in den beiden unteren Ebenen, doppelt stehendem Stuhl im oberen Geschoss. Bemerkenswert, dass die Zahl der Binderebenen von unten nach oben abnimmt. Zur zusätzlichen Lastabtragung Hängestrebewerke eingefügt, die über einen mittleren Unterzug die untere Kehlbalkenlage entlasten.
Ausstattung. Die Altargestaltung und Dekoration des Chores gehen auf das Wirken des Bildhauers Alexander Höfer im Jahr 1931/32 zurück. Zwischen einer frei dem barocken Vorbild nachempfundenen Palmdekoration zentrale Aufstellung eines Blockaltares, dem das stuckgerahmte Altarblatt einer Grablegung Christi von 1680 eingefügt wurde; darüber Kruzifix von Höfer sowie ein wohl auch um 1680 entstandenes Auferstehungsgemälde in einem vergoldeten Lorbeerkranz; seitlich des Altars Wiederaufstellung von zwei der vier barocken Evangelisten. Eine dritte Figur, der hl. Johannes, jetzt nahe der Kanzel befindlich. An der Rückseite der Altarwand Inschrift rechts: „Diesen Altar schuf nach dem Entwurf / Der Architekten Emil Högg und Friedrich Rötschke / Dresden. unter Verwendung der Apostelfiguren / von einem abgebrochenen älteren Altar / der Bildhauer Alexander Höfer, als die Kirche / in den Jahren 1931/32 von Grund aus / erneuert wurde.“
In der so genannten Andreaskapelle Triptychon mit Predella von Ronald Paris, 2004.
Kanzel. Die am südlichen Triumphbogen freistehende Kanzel barock. Kanzelkorb und Schalldeckel sehr plastisch mit Engeln und Akanthusschnitzwerk versehen, um 1680 vermutlich durch J. Töpfer gestaltet; Kanzelfuß 1892 erneuert.
Taufe. Neubarocke hölzerne Taufe, mit sechseckigem Becken und Unterbau aus Säule und Blattrankenvoluten, um 1890.
Orgel. Die zwischen 1677-1681 ursprünglich durch Christoph Junge (Lausitz) geschaffene Orgel mehrfach, u.a. 1875 durch Julius Strobel, überarbeitet und 1997 durch ein neues Orgelinstrument der Fa. Hey (Urspringen/Rhön) ersetzt. Der erhaltene, J. Töpfer zugeschriebene, barocke Prospekt mit reich ornamentiertem Schnitzwerk.
Auf der südlichen Empore ein Kruzifix, mittleres Drittel 17. Jh.
Grabmäler. Im Kirchenschiff, an der südlichen Außenwand, aus Holz gefertigtes Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, drei Namenstafeln, gerahmt von kannelierten Pilastern, Gebälk und Giebelaufsatz mit gemaltem Christusporträt. In der Turmhalle Grabstein für Casper Schuwhart (gest. 1578) mit Darstellung des Verstorbenem in zeitgenössischem Kostüm.
Glocken. 1. Predigtglocke, 165lies: 23, Bronzeguss von Caspar Weber (Sondershausen), mit Wappen der Herrschaft Schwarzburg-Sondershausen und Nennung der bis 1631 gemeinsam regierenden Brüder, Günther XLII., Anton Heinrich, Johann Günther II. und Christian Günther I., 2. Taufglocke, 1925, Bronzeguss von Stoermer (Erfurt), 3. Gebetsglocke, 1955, Stahlguss von Firma Schilling (Apolda).
Turmuhr, 1892, Firma J. F. Weule (Bockenem).
Mausoleum. In Kalksteinquadern aufgemauerter Zentralbau auf achteckigem Grundriss mit Zeltdach und bekrönender Laterne, 1890/91 in neugotischen Formen ausgeführt; Außenbau an den Ecken mit Strebepfeilern, Fialen und Kreuzblumen besetzt und durch zwei giebelbekrönte Risalite strukturiert, von denen der nördliche als Portal dient. An östlicher Giebelseite dreibahniges Fenster mit darüber liegendem Rundfenster. Horizontalgliederung durch einen hohen Sockel sowie einen unter der Traufe umlaufenden Blendbogenfries. Der Innenraum erhielt ein Sterngewölbe, das 1897 durch den Hofdekorationsmaler Ernst Schedensack (1865-1925) mit einem Sternenhimmel (goldene Sterne auf blauem Grund) ausgemalt wurde. Aufstellung fanden eine segnende Christusfigur in der südlichen Nische sowie sieben steinerne, historistische Sarkophage mit Löwenfüßen und Bibelsprüchen; entworfen von Baurat Otto Erlandsen (1858-1910). Bestattungen in der Grabkapelle: Fürst Günther Friedrich Carl II. (1801-1889); Karl Günther (1830-1909) und dessen Gemahlin Marie, geb. Prinzessin v. Sachsen-Altenburg (1845-1930); unverheiratete Prinzen und Prinzessinnen Elisabeth (1829-93), Leopold (1832-1906), Marie (1837-1921) und Hugo (1839-1871) v. Schwarzburg-Sondershausen.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Die zwischen 1677-1681 ursprünglich durch Christoph Junge (Lausitz) geschaffene Orgel mehrfach, u.a. 1875 durch Julius Strobel, überarbeitet und 1997 durch ein neues Orgelinstrument der Fa. Hey (Urspringen/Rhön) ersetzt. Der erhaltene, J. Töpfer zugeschriebene, barocke Prospekt mit reich ornamentiertem Schnitzwerk.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Weitere Informationen: siehe Sondershausen-Trinitatisgemeinde II

Mitarbeitende:

Pfarrer: Christoph Behr
Kantor: Andreas Fauß
Gemeindemitarbeiterin: Evelyn Mennekamp

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