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Andachten

Wort zum Wochenende

06.11.2025

Das Geistliche Wort zum Wochenende/ Lichtblick

Gänseangelegenheiten

Dieser Herbst steht für mich ganz im Zeichen der Gans. Während ich gerade ein Martinsspiel einstudiere und Martinsfeste feiere, freue ich mich an der Anekdote, wie sich Martin in einem Gänsestall versteckt hat. Er versteckte sich bei den gar nicht dummen Gänsen, vor den Leuten, die ihn zum Bischof machen wollten.

Dieser Mann, der so gar nicht in den Vordergrund drängte, ist mir sehr sympathisch. Und doch – gerade mit diesem bescheidenen Mann, der einfach nur kein Soldat mehr sein wollte, weil er an Jesus glaubte, hat Gott Geschichte geschrieben. Gott hat Gefallen an den einfachen und bescheidenen Leuten.

Wenn ich an Gänse denke, geht mir aber auch in diesen Wochen einfach die Vogelgrippeepidemie nicht aus dem Kopf. Wie furchtbar ist es: Dass Wildgänse verenden, dass die Gänse der Viehwirte vorsorglich gekeult werden. Und es ist noch kein Ende der Epidemie in Sicht. Ich bete jedenfalls für die Gänse und anderen Vögel und natürlich auch für die Viehwirte und die Tierärzte, vielleicht wollen Sie das auch tun?

Wer betet, gesteht ein, dass er vieles nicht in der Hand hat, dass er selbst nicht der große Macher und Alleskönner ist und bittet Gott um das, was er nicht kann. Das passt vielleicht zu dem bescheidenen Martin, der sich selbst auch nicht in den Vordergrund drängte, der wohl nicht die Meinung von sich selbst hatte, dass an seinem Wesen die Welt genesen soll. 

Und paradoxerweise gerade deswegen: Die Welt braucht mehr solche Martins!

Bleiben Sie behütet!

Ihr Simon Gönner, Pfarrer in Ebeleben und Schlotheim


 
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