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Newsletter 47

17/2015

„Brot am Haken“ - modifiziertnach oben

Brot am Haken
„Für Afrika spende ich nichts, da weiß ich ja nicht, ob es ankommt. Wenn es hier etwas vor Ort gäbe, dann spendete ich gern“. Das war der Ausgangspunkt der Aktion von Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen und der Meisterbäckerei Hengstermann zu Gründonnerstag 2014. In der Folge spendete Fa. Hengstermann (als Starthilfe) und viele Einzelpersonen Brot am Haken. Bedürftige konnten sich ein Brot herausgeben lassen, dass ein Spender zuvor bezahlt hatte.
Was von Anfang an als Sorge bei der Aktion mitschwang, bewahrheitete sich leider Gottes. Die Menschen, die es nötig hatten, getrauten sich nicht, ein Nobelkarossenfahrer in einem Anzug und eine Lehrerehepaar im Ruhestand (Name bekannt) mit sicher guter Rente, ließen sich Brote herausgeben, als wären Sie bedürftig. Ja selbst vor „Vorbestellungen“ wurde nicht zurückgeschreckt und auf die Idee angesprochen geantwortet: „Man kann es ja mal versuchen…“
Wir sind darüber betrübt, denn die Hilfsbereitschaft nahm mit solchen Erlebnissen, die die Leute „in der Schlange“ natürlich mitbekamen, ab. In einer Auswertungsrunde letzte Woche kamen die Verantwortlichen der Meisterbäckerei Hengstermann und Superintendent Bálint zu dem Schluss, dass kein Bedürftiger unter der Unvernunft (nennen wir es ruhig sachlich- freundlich, wenngleich auch andere Urteile möglich wären) einzelner leiden solle und fanden folgende Lösung.
Jeder Mensch mit Herz für Bedürftige kann weiter ein Brot oder fünf Brötchen spenden. Diese Marken werden nunmehr ab dem 01. Juli aber nicht mehr in der Bäckerei ausgereicht, sondern an die Tafel weitergeleitet, die die wirklich bedürftigen mit den Marken versorgt, die sie dann in der Filiale einlösen können.
Auf diese Weise hoffen wir, dass die Menschen erreicht werden, die der Brote wirklich bedürfen und nicht berechnende oder herzlose Zeitgenossen, die sich das Empfinden von Scham nicht bewahrt haben. Die Aktion aber steht und fällt dessen ungeachtet damit, dass es freundliche und bereitwillige Spender gibt. Fassen Sie sich ein Herz und spenden Sie ein „Brot am Haken“.

Superintendent K. Bálint Meisterbäckerei Hengstermann


Pfadfindertage im Waldnach oben

Die Pfadfinder beim Aufbruch
Vom Montag, 13. Juli bis Mittwoch, 15. Juli sind alle Pfadfinderkinder und solche, die es werden sollen, in den Wald eingeladen. Wir werden ein Lager bauen, lernen, wie man mit Messer, Axt und Säge umgeht, wie man ein sicheres Feuer macht, Erste Hilfe leistet und vieles mehr. Die Mutigen können sogar draußen mit übernachten. Anmeldung und nähere Infos über Pfarramt Schlotheim, 036021 319006 oder den Gemeindepädagoge Gregor Rehm, 0176-47305835).


Abenteuer beim Kinderkreisnach oben


Die Kinder des Bastelkreises der ev. Kirchengemeinde Großmehlra waren am 16.Juni 2015 sehr aufgeregt. Dank des Gemeindepädagogens Gregor Rehm hatten die Kinder die Gelegenheit sich vom Kirchturm der St. Vitus Kirche abzuseilen.
Mit Helm und Kletterausrüstung ausgestattet, ging es hinauf in den Turm bis hin zu den Glocken. Der Reihe nach standen die Kinder angeseilt zunächst im Fensterrahmen der Schallluken und guckten erst einmal nach unten. Einige Kinder trauten sich trotz der großen Höhe und seilten sich mit Hilfe des Gemeindepädagogens ab. Die Eltern und die übrigen Kindder schauten gespannt von unten zu und feuerten die mutigen Kinder an. Wieder am Boden angekommen wurden die Kletterer mit einem Applaus der Zuschauer und einer Urkunde empfangen.
Ein herzlicher Dank der Kinder und ihrer Eltern geht an Gregor, der die ganze Kletteraktion sachkundig vorbereitet und durchgeführt hat.
Weiter Bilder unter: www.Suptur-bad-frankenhausen.de/Bildergalerie

 


Begegnungstreffen in Obermehlernach oben


Für Montag, den 1. Juni, hatte der Arbeitskreis Asyl alle interessierten Bürger und Asylbewerber zu einem Begegnungstreffen in die Gemeinschaftsunterkunft nach Obermehler eingeladen. Ab 17 Uhr gab es dort internationale Speisen, Musik, Spiele und ein Fußballturnier. Die Asylbewerber bereiteten landestypische Gerichte vor. Bei Kaffee und Kuchen konnte man ins Gespräch kommen. Feuerwehr und DRK zeigten ihre Fahrzeuge, die Bastelstube Arendt, das Fußballinternat, der Frauenring, die mobile Jugendhilfe, die Bürgermeister und die Kirchgemeinden waren vertreten. Dazu engagierten sich auch viele Privatpersonen. Auf diese Weise konnte sich jeder Bürger eine eigene Meinung zur aktuellen Situation bilden und Menschen und Schicksale kennen lernen. Weit über 300 Personen waren der Einladung gefolgt. Dieser Tag endete mit dem Gefühl großer Dankbarkeit für eine gelungene Begegnung zwischen Einheimischen und Fremden. Dass es kaum 2 Wochen später fast an derselben Stelle zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen ist, stimmt traurig und nachdenklich. Bleibt zu hoffen, dass die Vorkommnisse bald aufgeklärt sind. Und es bleibt zu wünschen, dass nun nicht alle Asylbewerber „über einen Kamm geschert“ werden.
Weiter Bilder unter: www.Suptur-bad-frankenhausen.de/Bildergalerie


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