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21/2014

Gospelkonzert und Gospelgottesdienst zu Erntedanknach oben

im Regionalpfarramt Greußen-Großenehrich und in Schernberg
Göppinger Gospelchor_03
 Vom 03.-05. Oktober kommt der Göppinger Gospelchor Joyful Voices unter der Leitung des gebürtigen Albershäuser Gerald Buss (Kirchenmusikdirektor) in die Region.
Am 03. Oktober gibt der 40köpfige Chor samt Band um 18:00 Uhr sein erstes Konzert in Schernberg, um die dort geplante Orgelsanierung durch das Benefizikonzert zu unterstützen. Im Anschluss daran feiern die Chor- und Bandmitglieder gemeinsam mit den Bliederstedtern ihr Wiedersehen. Es besteht eine jahrelange Beziehung zwischen Bliederstedt und dem Gospelchor. Wie aber kommt das?
Vor genau 25 Jahren entstand eine kirchliche Partnerschaft zwischen Bliederstedt und Albershausen. Hauptsächlich Familie Buß aus Albershausen verliebte sich in dieses kleine Örtchen und es entstanden sehr schnell intensive Freundschaften. Bis dahin, dass Fritz und Hermine Buß ein kleines Anwesen in Bliederstedt erwarben und regelmäßig nach Bliederstedt fuhren. Auch andere Familien aus Albershausen reisten mit regem Interesse immer wieder in diesen kleinen idyllischen Ort und pflegten ihre Freundschaften. Als Sohn Gerald Buß als Kirchenmusiker beruflich nach Göppingen (der eigentlichen Partnergemeinde von Sondershausen) kam und dort den Gospelchor Joyful Voices gründete, ergab sich auch die Verbindung der Chormitglieder mit Bliederstedt. Familie Buß öffnete regelmäßig ihr Haus und Hof für gemeinsame Feste und Zusammenkünfte. Gastfamilien fanden sich, die die Chormitglieder aufnahmen, wenn Konzerte in Sondershausen und Westerengel anstanden.
Die sonntäglichen Abschlussgottesdienste, die alle zwei Jahre schließlich in der kleinen Bliederstedter St. Anna-Kirche stattfanden, waren für Pfarrer Zwinkmann, seit 6 Jahren nun für Pfarrerin Fauß und die gesamte Kirchgemeinde die Krönung der Gemeinsamkeit: Ein Gospelgottesdienst mit den SängerInnen, die sich aufgrund der sehr kleinen Dorfkirche auf der ersten und zweiten Empore aufteilen mussten. Das Schlagzeug wurde unter die Empore aufgestellt und das Keyboard samt Chorleiter stand vor der Kanzel. Die Kirche bebte und das Gemeinschaftsgefühl unter Gottes Dach war enorm.

Am 4.Oktober tritt der Gospelchor samt Band um 18:00 Uhr in Clingen auf.
Ursprünglich war das Konzert in der Stadtkirche Greußen geplant. Aufgrund der andauernden Sanierungsarbeiten im Altarraum muss der Chor jedoch nach Clingen (St. Gumberti Kirche) ausweichen. Alle Interessierte sind herzlich zu diesem Konzert eingeladen, bei dem der Chor auch die Sanierung der Bliederstedter Orgel im Blick haben möchte. Im Anschluss an dieses Konzert findet im Otterstedter Saal „Sonnenblick“ ein Festakt anlässlich der 25 Jahre Partnerschaft zwischen Albershausen und Bliederstedt statt.
Am Erntedanksonntag schließlich, dem 5. Oktober, 10 Uhr wird gemeinsam mit den Gemeinden des Regionalpfarramts Greußen-Großenehrich im Zelt an der Ölmühle ein Gospelgottesdienst zu Erntedank gefeiert. Im Anschluss daran gibt es noch einmal ein gemütliches Beisammensein, bis dann alle wieder nach Hause reisen und es heißt: Gott befohlen, bis wir uns wiedersehn!
Herzliche Einladung ergeht an alle Interessierte, dabei zu sein und diese Gemeinschaft mitzuerleben.


Familienkreativfrühstück in Westerengelnach oben

Kirche am Weg_01
Unter dem Motto „Wir ziehen an einem Strang“ wird am Samstag, 4.10., 10-12 Uhr wieder ein Kreativfrühstück im Kirchengemeindeverband Greußen stattfinden, das im Rahmen von „Kirche am Weg“ einmal im Jahr angesetzt ist. Familien und Gemeindeglieder von Jung bis Alt treffen sich zum gemeinsamen Picknick und gemütlichen Beisammensein. Für diejenigen, die sich kreativ einbringen möchten ist passend zum Thema etwas vorbereitet. Alle Picknickbegeisterten sind herzlich in den Pfarrgarten nach Westerengel eingeladen (Bergstraße 4). Für Kaffee und Getränke, so wie für Brötchen ist gesorgt. Alles andere sollte sich jeder selbst mitbringen. Im Regenfalle wird das alte Pfarrhaus genutzt.
Kirche am Weg_02

Kirche am Weg_03


Fest zum 200. Geburtstag von Julius Strobel in der Unterkirchenach oben

Orgel Bad Frankenhausen
Am 11. Oktober ist es soweit: In der Unterkirche Bad Frankenhausen wird gefeiert!
Grund ist der 200. Geburtstag des bekannten Frankenhäuser Orgelbauers Julius Alexander
Strobel. Sein größtes erhaltenes Werk steht in der Unterkirche (unsere sehr
sanierungsbedürftige „Gemüseorgel“ - wegen der floralen Ornamente im Volksmund so
genannt), und da lässt es sich der Förderverein Strobel-Orgel natürlich nicht nehmen, ihm
ein großes Geburtstagsfest auszurichten.
Um 15.00 Uhr geht es los mit einem Vortrag über Orgelbauer in Bad Frankenhausen (es
gab weit mehr Orgelbauer hier als allgemein bekannt) von und mit Dr. Ulrich Hahnemann.
Um 16.00 Uhr gibt es Orgelmusik mit Kantorin Laura Schildmann, die das Meisterwerk des
Geburtstagskindes zum Erklingen bringen wird. Darauf folgt um 16.30 Uhr eine Andacht
zur neuen Spendenaktion des Fördervereins. Um 17.30 Uhr beginnt eines der Highlights
des Abends: das Orgelessen! Unser Superintendent Kristóf Bálint (gelernter Koch) hat sich
ein Menu überlegt, in dem das Obst und Gemüse, das so kunstvoll im Orgelprospekt
geschnitzt ist, Verwendung findet. Dieses Orgelessen wird im Saal der Unterkirche serviert.
Dabei und danach findet eine Versteigerung von allerhand Schönem und Nützlichem statt.
Der Erlös dieser Versteigerung ist für die Sanierung der Orgel gedacht.
Um 19.30 Uhr findet das Benefizkonzert des Loh-Orchesters Sondershausen statt. Unter
der Leitung von deren Generalmusikdirektor Markus L. Frank wird die Reformationssinfonie
von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die Coriolan-Ouverture von Ludwig van Beethoven und
„Col nidrei“ von Max Bruch aufgeführt.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um eine großzügige Spende zur Sanierung der
Großen Strobel-Orgel wird herzlich gebeten!
Biographisches zu Julius Strobel:
Julius Alexander Strobel wurde am 7.10.1814 in Bösenbrunn geboren. Nach verschiedenen
Ausflügen in andere Berufe absolvierte er 1830-1832 eine Tischler- oder Schreinerlehre. Im
Anschluß daran ging er bei dem damals in Sachsen führenden Orgelbaumeister Johann Gottlob
Mende in Leipzig in die Lehre. In den Jahren der Wanderschaft begab er sich zu ebenfalls sehr
bedeutenden Orgelbauern: Buckow in Hirschberg/Polen (1836-1838), Kreuzbach in Borna
(1838-1839)und zuletzt zu Johann Friedrich Schulze in Paulinzella (1839-1843). Als er 1843 im
Auftrag von Schulze den Umbau der Orgel in der Unterkirche Bad Frankenhausen ausführte, ließ
er sich anschließend selbständig dort nieder. 1844 heiratete er Christiane Caroline Therese Emilie
Weißenborn, die Tochter des Lehrers und Organisten in Bad Frankenhausen.
Prägend für Strobels Orgelbaustil ist Johann Friedrich Schulze. Schulze gehört zu den
bedeutendsten Orgelbauerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Zusammen mit
dem Theoretiker Johann Gottlob Töpfer hat er maßgeblich die Entwicklung des mitteldeutschen
hochromantischen Orgelbaus gefördert, seine Söhne beeinflussten auch den englischen Orgelbau
maßgeblich (die größte erhaltene Schulze-Orgel steht in Doncaster/England). Doch Strobel
entwickelte sich weiter und griff neue Entwicklungen im Orgelbau auf, z. B. Barkermaschine,
Kollektivtritte, Schweller, u.a.. Seine erste nachweisbare selbständige Arbeit ist der Orgelneubau in
Wasserthalleben 1845. Zusammen mit seinen Söhnen Reinhold (1846-1915) und Adolph (1857-
1922), die er ab 1880 mit in die Firmenleitung aufgenommen hatte, baute er wohl über 100 neue
Orgeln und tätigte darüber hinaus etliche Umbauten und Instandsetzungen. Der größte Teil dieser
Orgeln wurde im weiteren Umkreis von Bad Frankenhausen aufgestellt – hier schuf er eine
einzigartige Orgellandschaft. Mehrere Orgeln konnten aber auch in die Niederlande (z. B.
Lutherse Kerk in Haarlem, 2010 restauriert), Südafrika und Ostpreußen geliefert werden.
Hauptsächlich waren es kleinere und mittelgroße zweimanualige Orgeln; dass man Strobel jedoch
auch zwei große Orgelneubauten sowie mehrere umfangreiche Umbauten anvertraute, zeugt von
dem guten Ruf der Werkstatt. Strobels Werkstatt gehört zu den bedeutendsten Orgelwerkstätten
Thüringens in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein wohl wichtigster Schüler ist Friedrich
Albert Mehmel (Stralsund).


Gottesdienst zum Beginn des neuen Regionalpfarramtes Körner - Menteroda - Schlotheimnach oben

Am Sonntag, den 28.9.14, fand zur Gründung des neuen Regionalpfarramtes ein festlicher Gottesdienst am Nachmittag in Holzsußra statt. In einer gut gefüllten Kirche erlebten die versammelten Gemeindemitglieder aus vielen Ortschaften die Einführung der Pfarrer Schultze und Freudenberg in ihre neuen Ämter.
Investitur_01 Pfarrer Michael Schultze ist nun auch für den Pfarrbereich Körner zuständig und Pfarrer Frank Freudenberg ist jetzt von der Landeskirche in ein Pfarrerdienstverhältnis auf Lebenszeit übernommen. Superintendent Balint fand vor der Einführung und Segnung erklärende und gute Worte für die neue Situation. Er bat die Gemeinden, die Pfarrer tatkräftig in ihrem erweiterten Aufgabenfeld zu unterstützen.
Investitur_02 Anschließend wurde Frau Christiane Wettstaedt in das Amt einer qualifizierten Lektorin eingeführt. Sie hatte an einem Lektorenkurs, der 2013/2014 im Kloster Volkenroda stattfand, teilgenommen. Der Pfarrer des Klosters Volkenroda, Albrecht Schödl, gestaltete ebenfalls diesen ganz besonderen Gottesdienst mit.
Investitur_03 Musikalisch untermalt wurde die festliche Stunde von den Kirchenchören Körner, Menteroda/Holzthaleben und Schlotheim unter der Leitung des Kantors Rüdiger Löwer.
Die Besucher und Beteiligten des Gottesdienstes fanden sich anschließend zu einer gemütlichen Kaffestunde in der Schänke zusammen. Viele Frauen hatten eifrig gebacken und die Auswahl der Kuchen - und Tortenstückchen war groß. Einige Grußworte wurden gesprochen und Pfr. Schultze und Pfr. Freudenberg bekamen von Superintendent Balint noch ein Geschenk überreicht: je einen Engel aus den Ebelebener Werkstätten. So endete dieser schöne Nachmittag in Harmonie und in der Dankbarkeit für den Segen Gottes, der auch in diesem neuen Abschnitt - dem größeren Regionalpfarramt mit zwei Pfarrern - die Gemeinden und Pfarrer begleiten wird.
Weitere Bilder in der "Bildergalerie"
 


Jubelkonfirmation in Allmenhausennach oben


Am Sonntag, den 28. September fand in der St. Marien-Kirche zu Allmenhausen der Festgottesdienst anläßlich der Jubelkonfirmation statt.
Folgende Jubilare konnten ein Konfirmationsjubiläum feiern und wurden von Pfarrer Thomas Reim eingesegnet:

50 Jahre : Hartmut Gröger, Annerose Bieberstedt, Hartwig Topfstedt, Ursula Matthes, Renate Behrens

60 Jahre : Krimhild Topfstedt, Rosemarie Busch, Rosemarie Raddatz, Klaus-Dieter Rosenbaum, Anita Lämmerhirt, Helga Fernschild, Rüdiger Schoppe, Wolfgang Sennewald, Helmut Wiegleb, Hannelore Berner, Horst Jäkel, Wolfgang Döring, Erika Pusch,

65 Jahre : Helga Freyberg, Helga Stenske,

70 Jahre : Albert Lämmerhirt, Inge Stenske.

Im Anschluss an den Gottesdienst war beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der Nostalgiescheune reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und alte Erinnerungen an die Kindheit und Jugend in Allmenhausen aufleben zu lassen.


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