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Predigten

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16.04.2017

Predigt Ostern 2017 (Pfarrer Friedrich Wegner)

Liebe Gemeinde,
„sie dürfen nicht alles glauben was sie denken.“
Zu sehr meinen wir in einer Welt des Todes zu leben. Die Flüchtlinge, wann erreicht uns die nächste Welle? Die Kriege, wer tritt noch ein in die Kämpfe um Macht und Einfluss. Der Terror, wann wird sich der nächste Fanatiker in die Luft sprengen und besonders wo? Hoffentlich nicht hier bei uns. Man ist ja richtig froh in der Provinz zu leben, da ist weniger Gewalt und kein Terror.
Kein Wunder das Menschen denken:„das geht nicht mehr lange, auch unser Leben wird sich zum schlechten wenden und auch ich werde krank, alt und am Ende tot sein. Auch wenn es noch nicht so weit ist, es kommt bestimmt.“
Manchmal spielen uns unsere Gedanken einen Streich und wir glauben zu wissen was kommt. Manchmal denken wir die Zukunft und glauben unseren Gedanken und sind gefangen in der Furcht und Gewissheit der Gefahr des Todes. Manchmal, immer mal, machen wir auch die Erfahrung das es schlimm ausgeht. Das ein Mensch stirbt, Krankheit jemanden den wir lieben befällt, Freundschaft, Liebe zerbrechen.
Egal ob in der Weltpolitik oder in unserer Nähe; Gefahr, Leid ist gegenwärtig.
Unsere Gedanken sagen, „sichere dich ab, mach dir keine Illusionen, bleibe Realist. Lass dich nicht zu sehr auf das Gute ein, es kommt am Ende doch anders.“
Die Frauen in der Ostergeschichte waren so wie wir – auf dem Weg zum Grab, tun was getan werden muss, selbst dann wenn alles was wir hoffen und lieben in einer Grabkammer liegt. Tapfere Frauen, sie haben die Verhöre begleitet sind an der Hinrichtungsstätte unter dem Kreuz gewesen und haben dann den Toten auch abgenommen vom Kreuz und ins Grab gelegt. Nun der letzte Abschied, noch einmal ein letzter Weg für den Toten. Er muss gegangen werden.
„Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.“
Es ist gut und nötig zu trauern, wenn etwas zu Ende gegangen ist. Sie braucht Raum die Trauer. Wir geben den Gedanken Platz und glauben ihnen.
„Warum ich? Wie soll es weitergehen?“
Von Gott und der Welt verlassen. Die Gedanken quälen und sind doch realistisch. Nichts hilft mehr, nicht wirklich.
„Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?“
Oder
„Ist eine Gesichtscreme die 20 Jahre jünger macht lebensgefährlich wenn man erst 19 Jahre alt ist?“
Dann kommt das Unerwartete, so wie der Witz in der Predigt.
„Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.“

„sie dürfen nicht alles glauben was sie denken.“
Dürfen wir glauben was wir sehen? Was sehen die Frauen? Einen Engel, das glaubt ihnen doch keiner. Glauben sie es sich? Oder bleiben sie bei dem was sie bis eben dachten – er ist tot, fertig und aus.
Wenn wir nur glauben was wir denken, können noch so viele Engel vom Himmel kommen, wir werde sie nicht sehen.
Wenn wir glauben was wir denken, dann muss mindestens die Erde beben damit wir überhaupt etwas mitbekommen.
Nun. Der Evangelist weiß das, er lässt die Erde bebe. Nicht nur deshalb, die Erde bebt auch weil das ein Zeichen ist für Gottes Eingreifen in die Welt, weil das ein Zeichen ist für seine Macht die höher ist als alle Vernunft, aber das Beben ist auch gut um die Frauen zu wecken auf dem Weg der Trauer.
Wie ein Paukenschlag ist dieses Beben. Gott zeigt; die Mächtigen sind nicht mächtig, die Mörder können nicht töten.
Er lässt sich nicht vertreiben aus dieser Welt aus seiner Schöpfung. Unbegreiflich, nicht unsere Gedanken, aber Gottes Wirklichkeit.
Die Schrecken haben nicht das letzte Wort.
Es sind die Worte, nicht die Gedanken die zum Leben führen. Es ist der Gaube und nicht die Planung die uns Hoffnung schenken.
Steht denn nicht zu Beginn der Schrift die wir Bibel nennen: “und Gott sprach“ Sein Wort ist es das ordnet, nicht der Gedanke. Und auch Johannes nimmt es wieder auf und schreibt zu Beginn des Evangeliums: „Am Anfang war das Wort“ Ja, Gott selbst ist hier das Wort, das göttliche Wort voller Kraft und voller Zukunft. Da kann schon mal die Erde beben.
Diesem Wort steht nur eines entgegen. Das ist der Tod. Die völlige Wortlosigkeit, das Ende jeder Beziehung, jedes Gesprächs. Wenn je ein Mensch eine lebendige Beziehung zu Gott gehabt hat, dann war das Jesus. Aber der ging in den Tod.
Alles vorbei?
Paulus schreibt: „Durch einen Menschen ist der Tod in die Welt gekommen.“ Und meint damit Adam. Es aber nicht der Apfel, der kann nichts dafür, nein Adam hat das Gespräch mit Gott und mit Eva verlassen. Es steht dort genauer: „Die zwei werden ein Fleisch und ein Gespräch sein.“ Basar – hebr. Bedeutet beides, das erste kriegen wir meist hin nur mit dem Gespräch ist es schwieriger.
So beginnt das Sterben, mit dem nicht stattfindenden Gespräch. So kam der Tod in die Welt – das meint Paulus
Durch einen Menschen aber kommt das Leben wieder in die Welt – das meint Jesus.
Zu Ostern nimmt Gott das Gespräch wieder auf – machtvoll – wir können es nicht denken – darum glaubt nicht euren Gedanken.
Der Engel redet, die Erde grollt und bebt, die Frauen schauen nicht mal ins Grab sie laufen los und schon findet das nächste Gespräch statt.
„Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.“
„Fürchtet euch nicht“ zweimal kommt es vor – das lebendige, das Leben verheißende Gespräch kennt keine Furcht. Selbst nicht im Beben der Erde.
Der Stein ist weg gewälzt, die Tür zum Leben geöffnet.
Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden.
2 Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der HERR hat Großes an ihnen getan!
3 Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.
4 HERR, bringe zurück unsre Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland.
5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
6 Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

„das dieser Psalm eine Weissagung sei von der Erlösung durch Christus und von der Ausbreitung des Evangeliums, durch welches ..der Tod und Satan überwunden und alles Unglück aufgehoben werden soll, denn der Psalm nennt die Verkündigung ein Lachen.“ So Luther den in diesem Jahr zu zitieren angemessen erscheinen muss.
Ja, die Frauen lache, voll Furcht und voll Lachen sind sie wenn sie Jesus begegnen, wenn sie laufen zu den Jüngern, atemlos und ohne Beweise.
Sie haben sein Wort, das Gespräch des Lebens geht weiter und wird immer weiter gehen denn sein Wort ist stärker als der Tod. Wie kann es auch anders sein. Sie hätten es wissen können, wir hätten es glauben können und doch folgen wir viel zu oft unseren schweren Gedanken und gehen zu den Gräbern die doch eigentlich leer sind.
Es darf der Mund voll Lachens sein. Es wird kommen das himmlische Jerusalem, die Gerechtigkeit des lebendigen Gottes wird herrschen einst.
Noch sind wir auf dem Weg zu den Jüngern, noch ist die Zeit der Verkündigung, der Suche und Begegnung, des Gesprächs in Gebet und Gesang.
„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Ihn, so sind wir die ärmsten unter den Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“
Amen
 

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