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Newsletter 222

07/2020

Das höchste Fest der Christenheit und nur im engsten Kreisnach oben

Ostern war heuer anders als in anderen Jahren. Wir durften niemand besuchen, keiner uns zu Hause aufsuchen. Um dennoch die Gemeinschaft lebendig, wenn auch anders zu erleben, gab/gibt es viele unterschiedliche Angebote, die zum Nachlesen und Ansehen geeignet sind. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie Andachten unter https://www.suptur-bad-frankenhausen.de/glaube-und-leben/andachten/ und Predigten sowie Gottesdienste unter https://www.suptur-bad-frankenhausen.de/glaube-und-leben/predigten/ finden. Lassen Sie sich von ganz unterschiedlichen Impulsen zum Nachdenken und Beten einladen.


Offene Kirche in Greußennach oben

Nicht wenige Menschen sind von den sinnvollen Maß­nahmen zur Verlangsamung der Ansteckung beunruhigt. Kirchen sind Orte des stillen Gebetes und laden zur Besinnung ein.

Die St. Martini Kirche Greußen ist ab 20.04.2020 jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils ab dem Mittagsgeläut von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet!

Sie haben Gelegen­heit zum Verweilen, selbstverständlich unter Berücksichtigung der staatlichen und örtlichen Festlegungen im Hinblick auf die Corona-Virus-Pandemie.

Darüber hinaus wird in der Kirche u. a. die Sonntags­predigt einer jeden Woche in Schriftform zum Mit­nehmen ausgelegt.

Jeden Donnerstag wird Herr Marcus Ebert, der aktuell in unseren Gemeinden als Volontär für Seelsorge und Verkündigung tätig ist, ab 12:00 Uhr vor Ort in der Kirche sein und steht Ihnen für ein Gespräch gern zur Verfügung.

Wir laden Sie herzlich ein!


Osterpostnach oben

Der Newsletter druckt einen Brief ab, den Gemeindepädagogin Jüngling an Kinder in ihrem Tätigkeitsbereich versandt hat:

Hallo Ihr Lieben,

bestimmt ist es für euch auch sehr ungewohnt, den ganzen Tag zu Hause zu sein. Ihr könnt nicht in die KiTa, Schule oder Arbeit, nicht zum Sport oder euch mit Freunden und Familie treffen. Da wird es bestimmt auch mal langweilig. Um dem ein bisschen Abhilfe zu schaffen, habe ich eine kleine Anregung, um euch an das Wunder von Ostern und die Hoffnung in dieser Zeit zu erinnern beigelegt.

An Ostern wird deutlich, dass auch, wenn wir denken, dass alles vorbei ist, Gott uns trotzdem etwas Neues schenkt. Ostern feiern wir nicht ohne Grund im Frühling. Dann wenn die Natur jedes Jahr zu neuem Leben erwacht, kann man die Schöpfung aufs Neue erleben. Es ist wie mit der Raupe die sich in eine Hülle zurückzieht und sich verpuppt. Dann hängt sie da scheinbar leblos bis eines Tages ein wunderschöner Schmetterling heraus klettert und in sein neues Leben fliegt. Ebenso hat Christus den Tod besiegt. Daran nehmen wir uns ein Beispiel und bald werden die düsteren Tage hinter uns liegen und das Gemeindeleben kann wieder aufblühen.

Metamorphose

Ich freue mich sehr darauf euch wieder zu sehen und zu hören, was ihr in der Zwischenzeit alles erlebt habt.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und drücke die Daumen, dass ihr viel in der Sonne draußen sein könnt und dass ihr Ostern viele Ostereier findet!

 

Liebe Grüße Eure Vanessa Jüngling

 

 

 

Liebe Kinder, liebe Familien,

um dem christlichen Osterfest etwas Süßes für die Kinder abzugewinnen, gibt es eine schöne Methode um die Geschichte Jesu Christ zu erzählen. Das ein oder andere was ihr dafür benötigt, habt ihr bestimmt daheim, es lässt sich leicht besorgen oder auch mit anderen Zutaten umsetzen.  Zutaten: Kekse, Puderzucker für Zuckerguss, grüne Lebensmittelfarbe, Rosinen oder Trauben, Schokotaler oder Silberkugeln bei Tortendeko, Salzstangen oder Mikadoschokostäbchen, Toffifee, Zuckereier oder Jellybeans oder Tictac, Marshmallow oder weißer Zuckerguss.

Osterkeks

Während ihr die Geschichte erzählt, kann sich nun jedes Kind die Ostergeschichte auf einem Kecks selbst gestalten:

Es war die Zeit des Passahfestes. Jerusalem war voller Menschen. Als Jesus der Ölberg erreichte und auf die Stadt sah, sagte er zu seinen Schülern, sie sollten ihm einen Esel besorgen. Jesus ritt auf diesem Esel nach Jerusalem. Die Bevölkerung erinnerte sich an seine Wunder. Sie feierte Jesus wie einen König und legten Kleider und Palmblätter auf seinen Weg.  Daran erinnern wir uns an Palmsonntag. (Auf den Kecks kommt grüner Zuckerguss für die Palmblätter)

Die Gelehrten mochten nicht wie Jesus über Gott als seinem Vater sprach. Sie beschlossen ihn zu töten. Um an Jesus heran zu kommen mussten sie einen seiner Jünger bestechen. (Auch Schokotaler o. Silberdecorkugeln dürfen als Bezahlung für den Verrat nicht fehlen)

Beim letzten gemeinsamen Abendmahl weiß Jesus bereits, dass er von Judas verraten wurde und verabschiedet sich so von seinen treuen Freunden. Er bricht das Brot für alle und verteilt den Wein. Er erklärt, dass das Brot sein Leib sei und der Wein sein Blut. Er wird sein Blut vergießen, damit die Sünden vergeben werden können. (Danach wird eine Rosine auf den Kecks gelegt, sie symbolisiert den Wein)

Nach dem Essen gehen sie gemeinsam in den Garten Gethsemane, um zu beten. Jesus wusste, dass sogar Petrus ihn bevor der Hahn kräht verleugnen wird. Alle waren müde und schliefen ein. Jesus betete schließlich alleine zu seinem Vater. (Noch mehr grüner Zuckerguss steht für den Garten)

Jesus wusste, dass seine Feinde ihn töten wollen und dass es Gottes Plan für ihn war zu sterben. Er wurde von den Wachen in dem Garten vor den Augen seiner Jünger gefangen genommen. Die Priester klagten Jesus bei Pilatus an. Jesus wiedersprach nicht. So musste Pilatus, obwohl er es nicht wollte, Jesus hinrichten lassen. Jesus bekam ein schweres Holzkreuz, dass er auf einen Berg tragen musste und eine Dornenkrone auf den Kopf. Als er auf dem Berg angekommen war wurde er von den Soldaten an das Kreuz genagelt. Am Mittag verdunkelte sich der Himmel über den Menschen. Jesus bat Gott den Menschen zu vergeben, schloss die Augen und starb. (Das Kreuz für den Leidensweg lässt sich aus Salzstangen oder Mikadostäben nachbilden)

Joseph legte Jesus am Freitag in ein Höhlengrab und rollte einen großen Stein davor. Da der Samstag bei den Juden der heilige Tag ist, an dem sie nicht viel tun dürfen, beschlossen die Frauen Sonntag gleich zu Sonnenaufgang Jesus Leichnam zu besuchen. (Ein Toffifee stellt die Grabhöhle mit dem davor gerollten Stein dar)

Als sie ankamen, war der Stein weggerollt und Engel waren im Grab erschienen. Sie erklärten, dass Jesus lebt und sie als Zeugen den anderen davon berichten müssen. (Kleine Eier oder Jellybeans sollen die Frauen sein, die das offene Grab ohne Jesus vorgefunden haben)

Als sie bei den Jüngern ankamen erzählten sie was sie erlebt hatten. Jesus Körper war nicht dort. Er ist auferstanden. Petrus und Johannes wollten dies mit eigenen Augen sehen und fanden nur die Leichentücher, in denen Jesus Körper eingewickelt war. (Das Leichentuch, wird durch ein weißes Marshmallow platziert, zum Beweis, dass Gottes Sohn auferstanden ist)

Als alle Jünger wieder vereint waren, erschien ihnen Jesus als lebendiger Mensch und aß mit ihnen. Jesus unterrichtete seine Jünger, dass die Heilige Schrift eindeutig sei. Der Messias musste leiden und sterben, um von den Toten auferweckt werden zu können. Nun ist es ihre Aufgabe, dieses Wissen mit der ganzen Welt zu teilen. Die Jünger sollen es weitererzählen, dass alle Menschen wissen, wenn sie sich zu Gott bekennen, auch ihre Sünden vergeben werden, weil Jesus dieses Opfer gebracht hat.

Und weil wir das jetzt auch wissen, dürfen wir auch naschen oder die Kekse verschenken und unser Wissen teilen. Ein leckeres Osterfest, Gesundheit und Gottes Segen wünscht euch eure Gemeindepädagogin Vanessa Jüngling.


Ostern alleinnach oben

Wir drucken hier einen Brief eines Gemeindegliedes mit Gedanken zur Osterzeit ab:

Ostern allein. Keine Besuche bei den Kindern. Kein Aufjauchzen der Enkel, weil sie gefunden haben, was der Osterhase im Garten versteckt hat. Einsamkeit macht sich breit. Wir telefonieren dann. Später. Wenn die Ostereiersuche auf Video bei mir angekommen ist. Die Entfernung kann das nicht wettmachen. Persönliche Kontakte auf das Telefon reduziert. Ein Spaziergang mit der Freundin im Sicherheitsabstand. Das muss reichen.

Und doch habe ich mir ganz fest vorgenommen, in diesen Tagen Zeit für Gott einzuplanen. Mir Zeit zu nehmen. Zeit hatte ich auch vorher schon. Unplanmäßig. Unerwünscht. Aber jede Menge Ausreden, warum ich bei so viel unerwarteter freier Zeit keine Zeit für Gott hatte. – Nun gilt es: Zeit für Gott. Und mich. Für uns. Denn da ist dieses Osterheft, das der Pfarrer uns gebeten hat auszutragen. Ich habe schon in den Tagen davor hineingeschaut, war neugierig auf „Ostern für zuhause“. Eine Sonderausgabe vom Gemeindebrief. Das gab es noch nie. Wie wohl die anderen es finden würden? Einen Versuch war es allemal wert.

Ich bin innerlich sehr aufgeregt, geht es doch um meine Zeit für Gott. Da will ich nichts verkehrt machen. Ich räume den Esstisch frei, stelle die Kerze vom Couchtisch darauf. Komisch: sie steht schon eine Weile dort, aber ich habe sie nie angezündet. Das sollte wohl so sein. Ich schneide Brot auf: nein, der Teller ist irgendwie unpassend (als ob Gott das stören würde). Also ein Holzbrettchen. Trotzdem finde ich kein rustikales Glas für den Wein. Egal, ein normales wird es auch tun.

„Kreuz, auf das ich schaue“ geht mir durch den Kopf. Das Lied finde ich nirgends, aber mein Bronzekreuz von der Konfirmation muss ich nicht suchen. Das ist da.

Und so lese und bete ich vom Osterheft, sage Gott, was ER eh schon weiß, und nehme das Abendmahl zu mir. Abendmahl allein. Abendmahl ohne zu teilen. Ein komisches Gefühl. Geht das überhaupt? Ich mache mir bewusst, dass dies heute am Gründonnerstag ganz viele Menschen machen, zu eint, zu zweit, zu dritt... Ich fühle mich verbunden. Und vermisse meine Gemeinde. Wie so oft in den vergangenen Wochen. Wir werden darüber reden. Wie die anderen diese Zeit und dieses Abendmahl erlebt und empfunden haben. Dieses Osterfest macht etwas mit uns. ER macht etwas mit uns. Wir feiern getrennt und es führt uns zusammen. Mit dieser Zuversicht wird es nun doch eine frohe Osterzeit.

Ina Schmidt, Allstedt


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