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34/2017

Feierliche Wiederkunft der Großen Strobel-Orgel verschoben, Konzert AeroArt findet stattnach oben

Die für Samstag, den 21.10. geplante Wiederkunft der Großen Strobel-Orgel Bad Frankenhausen muss leider verschoben werden. Das hängt mit restauratorischen Arbeiten in der Unterkirche zusammen, die nicht rechtzeitig zum Abschluss gebracht werden konnten. Der Orgelprospekt, also das Gehäuse, muss erst von dem Holzschutzmittel Hylotox befreit werden, das für den Menschen extrem gesundheitsgefährdend ist, bevor erste Grundierungen und Anstriche erfolgen können. Das nimmt nun doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Deswegen können wir unsere Königin noch nicht wieder in der Heimat begrüßen. Die für den Nachmittag geplanten Aktionen rund um die Strobel-Orgel entfallen deswegen.
Konzert AeroArt
Das Konzert des beliebten Bläserensemble AeroArt wird aber wie geplant stattfinden! Dazu wird ganz herzlich um 19.00 Uhr am 21. Oktober in die Unterkirche nach Bad Frankenhausen eingeladen. Hören Sie dort Bläsermusik aus vielen Jahrhunderten, alte Spielweisen werden genauso erklingen wie moderne Lieder, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei und Spenden wird gebeten!


Autorenlesung in der Trinitatiskirchenach oben

Vom 14.-15.11.2017 ist eine wichtige Autorin jüngerer Zeitgeschichte im Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen zu Gast: Frau Caritas Führer.

Frau Caritas Führer, deren Kurzvita sie  lesen können, wird in drei Veranstaltungen auf Einladung von Superintendent Kristóf Bálint und des Kirchenkreises aus ihrem Buch „“ lesen.
Montagsangst
Gerade in Zeiten, in denen selbst eine Staatssekretärin wie Dr. Babette Winter, Staatssekretärin für Europa und Kultur in der Thüringer Staatskanzlei, in einem Zeitungsinterview behauptete, dass Christen in der DDR keine besondere Opfergruppe darstellten, ist es wichtig, dass die Situation im System DDR genauer betrachtet und auch auf den ersten Blick nicht wahrnehmbare Diskriminierung aufgedeckt und als solche benannt wird. Insofern ist der in Castrop-Rauxel geborenen Staatssekretärin zu danken, dass ihre pauschale und von wenig spezieller Detail- und Systemkenntnis kündende Aussage einen Prozess in Gang setzte, der nun zu einer differenzierten Betrachtung der vorhandenen Diskriminierung führt.
Der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, selbst im Westen (Osterholz-Scharmbeck) geboren, hatte da mehr Feingefühl und Sachkenntnis und widersprach der legeren Behauptung seiner Staatssekretärin, die zuvor schon von leitenden Repräsentanten beider Kirchen deutlich kritisiert worden war.

Die Folge ist, dass dieser Diskriminierung nun intensiver nachgegangen wird und Strukturen der Schikanierung aufgedeckt werden sollen. Es ist ein Verdienst des Ministerpräsidenten und des Staatskanzleiministers Hoff, dass dieses Thema auch und vor allem in Schulen (selbst)kritisch zur Sprache kommen soll. Insofern kann es dem Staatliche Berufsschulzentrum Sondershausen, dessen Direktorin Frau Dietrich und dem Lehrerkollegium gar nicht genug gedankt werden, dass sie diesem kritischen Dialog ein Podium bieten und Schüler*innen, Lehrer*innen, Superintendent Bálint und Frau Führer über diese jüngere Vergangenheit ins Gespräch kommen. Frau Führer berichtet in ihrem Buch „Die Montagsangst“ vom erlebten Schulalltag einer christlichen Schülerin.

Frau Führer ist eine gefragte Gesprächspartnerin in ganz Deutschland aber auch in deutschsprachigen Schulen im Ausland, da sie sehr authentisch und wirklichkeitsnah von dieser Zeit der verdeckten und öffentlichen Diskriminierung von christlichen Schülern im DDR-System berichten kann. Nach dieser um 13 Uhr geplanten Gesprächsrunde wird um 18 Uhr eine öffentliche Veranstaltung mit Frau Führer im Saal der Trinitatiskirche stattfinden, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am 15.11. wird Frau Führer im Konvent der kirchlichen Mitarbeiter das Wort ergreifen und mit diesen ins Gespräch kommen.
Zum öffentlichen Auftritt in der Trinitatiskirche wird auch die Möglichkeit bestehen, ihre Bücher zu erwerben und signieren zu lassen. Herzliche Einladung.


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