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Newsletter 118

09/2017

Gottesdienst zur Tauferinnerungnach oben

"Ich bin getauft!". Diese Worte pflegte Martin Luther mit Kreide auf seinen Tisch zu schreiben, wann immer ihm das Leben Zweifel beschlichen. Dann wusste er, Gott ist an seiner Seite, auch wenn die Widrigkeiten des Lebens ihm hart ins Gesicht schlugen. Alle getauften Christen brauchen hin und wieder so eine Vergewisserung: "Ja, ich bin getauft. Gott ist an meiner Seite."
Tauferinnerung
Daher lädt die Schlotheimer Kirchgemeinde alle getauften Gemeindeglieder, am sogenannten Weißen Sonntag, 23. April 10.30 Uhr, zu einem Gottesdienst zum Taufgedächtnis in die Stadtkirche ein. Wer hat, kann sehr gerne seine Taufkerze mitbringen.


'Wie stehen Jugendliche zur Kirche?'nach oben

Dieser Frage gingen die Konfirmanden in einem Gottesdienst am 2. April in Schlotheim nach. Und vor allem interessierte sie, wie die älteren Gemeindeglieder die Jugendlichen sehen. Sogar die evangelische Bischöfin Junkermann und den katholischen Bischoff Neymeyr hatten sie dafür interviewt. Beide betonten, wie wichtig die Meinung und die Ideen der Jugendlichen für die Kirche sind. Es wurde ein fröhlicher Gottesdienst mit viel Video, Theateranspiel und viel Musik. Pfarrer Freudenberg plädierte in seiner Predigt dafür, die Kirche immer wieder der Reformation zu unterziehen und dabei auch die Form des Gottesdienstes auf den Prüfstand zu stellen. Der Vorstellungsgottesdienst der diesjährigen Konfirmanden ist am So. 7. Mai, und die Konfirmation am Sa. 27. Mai.

Foto: Es wurde eng im Gemeindesaal in Schlotheim


Christenlehrekinder bereiten sich auf Ostern vornach oben

Dem Bürgermeister Steffen Lupprian sei Dank! In seinem Besprechungszimmer konnten sich die Kinder zur Christenlehre am 29. März treffen. Das Osterereignis war diesmal Thema.
Jesus sagt, "Ich gebe mein Leben für Euch. Und so bringt mein Leben viel Frucht." Auf den ersten Blick, klingt das verwirrend. Aber die Kinder konnten das Thema ganz praktisch ergründen. Jeder bastelte einen kleinen Anzuchttopf. Der einzelne Same wird hineingelegt und stirbt. Aber daraus wird neues Leben, das viel Frucht bringt.
"Genauso ist das auch mit Jesus", sagt der aufgeweckte Pepe, "Jesus ist für uns gestorben. Er vergibt uns unsere Schuld und wir können nun viel Gutes tun."

Christenlehre in Holzsußra ist ein Mal im Monat. Anmeldungen bitte über Pfarramt Schlotheim, Tel. 036021 80302.


Foto: Christenlehrekinder präsentieren stolz ihre Pflanztöpfchen


Pfadfinder räumen das kleine Gebirge bei Schlotheim aufnach oben

"Jeden Tag eine gute Tat", das ist das Motto der Pfadfinder. Die Schlotheimer Pfadfinder haben dieses Motto am Sonnabend 25. März im sogenannten "kleinen Gebirge" bei Schlotheim in die Tat umgesetzt. Schon vor ein paar Wochen wurde der Entschluss während einer Wanderung durch dieses herrliche Stück Erde von den Kindern gefasst. "Hier ist es eigentlich so schön, warum liegt hier aber überall Müll rum?", fragten die kleinen Pfadfinder kopfschüttelnd. Und da war der Entschluss auch schon gefasst: "Hier räumen wir mal auf!". Gesagt, getan. Unterstützung bekamen die kleinen Entdecker von einigen Vorkonfirmanden, die ebenfalls fleißig mit anpackten.
Was und vor allem wie viel Müll dann aber tatsächlich in diesem kleinen Gebiet zum Vorschein kam, das machte alle recht sprachlos. Unmengen von Glasflaschen, viele davon zerbrochen lagen wild verstreut im Gelände, dazu Plastikabfall, Hausmüll, Kabel, Töpfe, Metallteile usw.
Schlotheimer Pfadfinder  (1)
"Es war großartig, mit welchem Enthusiasmus sich diese jungen Menschen für ihre Heimat einsetzen. Auf solche Kinder und Jugendlichen können wir Schlotheimer stolz sein", ist Pfarrer Freudenberg überzeugt. Ein besonderer Dank geht an die Firma Roth aus Hohenbergen, die für den Abtransport des Mülls sorgte.
Wer hat Interesse, bei den Pfadfindern dabei zu sein? (Tel. 035021 319006)

 


Vorstellung Gemeindekuratornach oben

Guten Morgen junger Mann, wollen sie hier einziehen? Das war die Frage einer älteren Dame in Schernberg. Nein, antwortete ich. Ich arbeite hier.
Ein guter Ansatz um sich vorzustellen.
Mein Name ist Uwe Vetter,
Vetter, Uwe
ich bin der Gemeindekurator des Ev. Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen, seit dem 01.01.2017. Ich komme aus Erfurt.
Ich habe eine technische Ausbildung und studierte Konstruktion. Mehrere Jahre arbeitete ich im technischen Bereich, u.a. als Niederlassungsleiter der Firma OTIS in Thüringen.
Neun Jahre habe ich das Kirchencafe Paul in Erfurt geführt. Wie kommt man von der Technik zu einem Café? Wie es manchmal im Leben so ist, es ergab sich. In verschiedenen Gremien des Ev. Kirchenkreises arbeitete ich aktiv mit. Das war eine intensive Zeit.
Schernberg ist der momentane Dienstsitz des Gemeindekurators. Von dort koordiniere ich meine Arbeit. Das Regionalpfarramt Ebeleben-Holzthaleben ist der momentane Schwerpunkt meiner Tätigkeit.
Was ist alles in den drei Monaten passiert, bzw. was sind die Themen?
Wichtig war zum Anfang die Region kennen zu lernen, die Kirchen und anderen Gebäude. Wo passiert was? Die Menschen, welche sich engagieren und sich in die Arbeit der Gemeinden einbringen, interessieren mich. Wie kann man Ihnen bei bestimmten Fragen z.B. Bauanträge, Formulare ausfüllen, Ansprechpartner im KKA oder LKA helfen und beratend zur Seite stehen? Kann es gelingen weitere Gemeindeglieder in die Arbeit einzubeziehen? Viele Fragen gibt es. Ich denke diese zu beantworten, ist möglich, jedoch nicht immer sofort.
Sehr früh fiel mir auf, dass die Kommunikation verbesserungsbedürftig ist. Wie kann man das ändern? Miteinander sprechen und zuhören! Eine gute Möglichkeit ist unter anderem ein Gemeindeblatt zu etablieren. Dies soll nun ins Leben gerufen werden. Nun wird sich also zeigen, ob weitere Menschen bereit sind, sich dafür zu begeistern und der Gemeinde ein Kommunikationsmittel zu geben, welches alle Gemeindeglieder im Regionalpfarramt Ebeleben-Holzthaleben erreichen soll. Weiterhin wäre es für die Eigenwahrnehmung in der Region einen Sinn stiftend. Ich wünsche dem Regionalpfarramt, dass dies gelingt und Gottes Segen dieses Vorhaben begleitet.
Ein weiterer Bestandteil meiner Arbeit sind Schulungs- bzw. Informationsveranstaltungen, um den Ehrenamtlichen Hilfen für bestimmte Tätigkeiten oder Abläufe mit an die Hand zu geben.
Zusammenfassend kann ich nach dem ersten Vierteljahr sagen, gut, dass es den Mut für neue Wege gibt. Es gäbe sonst den Gemeindekurator nicht.
Für mich ist es eine sehr interessante Arbeit. Hier habe ich Freiräume und Handlungsfreiheiten. Ich kann Anderen von meinen persönlichen Erfahrungen etwas geben und zeigen bzw. bei der Umsetzung helfen.
Bis zum nächsten Gespräch und weiteren Fragen
Ihr Uwe Vetter


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