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Newsletter 4

04/2014

Auf ein Wortnach oben

Wohl kaum jemand kann sich in den letzten Tagen der üppigen Schönheit des Frühlings entziehen. Der Frühling kommt mit Macht, das Grün sprosst, die Blumen und die Bäume blühen, die Menschen werden fröhlicher und Vieles, was vor Wochen noch unmöglich schien, bricht sich jetzt Bahn.
Bei einer Wanderung zwischen der Sachsenburg und der Hakenburg bei Oldisleben entdeckte ich am Wochenende ein Wegstück, das es in sich hatte: steil, die Stufen weggewaschen, das Geländer umgefallen, verwittert, nicht gepflegt, nicht gehegt, nicht beachtet. Mit Mühe gelangten wir hinunter und uns war die Frage, was wohl jemand macht, der 80 Jahre alt und hier angelangt ist – umkehren, den steilen Berg wieder hinan?
Nun wäre es leicht, auf diesen und jenen zu zeigen, der sich nicht darum kümmert, der vielleicht sagt, dass es kein Geld, keine Fördermittel, keine Gemeinsinn mehr gibt u.s.w. Einer muss ja Schuld tragen. Im Zuweisen von Schuld sind wir Deutschen spitze, fordern schnell Rücktritte, Amtsverzicht, Dementis und manchmal Köpfe.
Doch nehmen wir das Beispiel einmal als Sinnbild: Gibt es nicht auch in unserem Leben solche unbeachteten Wege und „Spielwiesen“? Haben wir alles in Ordnung, alles umhegt und geordnet? Wie wäre es, wenn wir jetzt auf der Stelle stürben? Könnten wir gehen, alles geregelt, wäre der Acker gut bestellt?
Was manch jungem Menschen eine Anfechtung ist, die stillen Tage, will genau dafür Zeit geben. Karfreitag und Karsamstag (nicht Ostersamstag!) sind Tage der Einkehr und des Nachdenkens. Was ist in meinem Leben gut und was verbesserungswürdig? Mit wem müsste ich mich versöhnen? Wem bin ich noch etwas schuldig?
Dieses Nachsinnen ist eine Chance, denn Jesus „lässt sich was anhängen“ – ans Kreuz. Es braucht die innere Sammlung und die Bereitschaft, Dinge zu benennen, um Vergebung zu bitten und dann loszulassen. Schuld abzugeben ist ebenso wichtig wie das vorangehende Erkennen derselben.
Das ist nicht leicht, oft kaum auszuhalten, deswegen wollen manche ja gerade laut sein und tanzen: nur ja nicht nachdenken, nur ja nicht innehalten, all die Dinge, von denen ich weiß, dass sie nicht in Ordnung sind, vergessen.
Sie steigen jedoch ohnedies in uns auf: im Traum, in Unwohlsein, in Erkrankungen…
Stille Tage sind lebensnotwendig im Wortsinn. Sie wenden unsere Lebensnot. Sie helfen anzusehen, was schmerzt und es abzuändern und zu gesunden. Christlicher Glaube geht noch weiter. Er weiß, dass all das Misslungene mit Jesus am Kreuz hängt und neues Leben Dank Ostern möglich wird. Wir müssen nicht alles selbst machen. Wir dürfen es Gott übergeben und wissen, er stirbt und aufersteht und macht uns ganz neu und das genau so üppig wie der Frühling auf den Streuobstwiesen und Äckern. Leben bricht auf, wo wir uns auf Stille, Auseinandersetzung mit Zurückliegendem besinnen und Neuanfänge einlassen. Dann werden wir und unsere Hoffnungen auf(er)stehen, mit Christus.
Deswegen müssen wir auch nicht so bleiben wie wir sind. Wir dürfen als zum Leben befreite auf andere zugehen. Davon berichtet der Beitrag über die heute beginnende Aktion „Brot am Haken“, die diesen Zeilen folgt. Wenn wir auf andere zugehen, entsteht im besten Fall Gemeinschaft, communio sanctorum. Diese können wir in den Gottesdiensten erleben, die Sie unserer Übersicht entnehmen können. Entweder Sie suchen unter ihrem Ort oder auf der Startseite nach einem Zeitpunkt und machen sich auf den Weg. Auch Freiluftveranstaltungen gibt es, z.B. den Gottesdienst mit dem Orchideenfest. Ein Gottesdienst mit anschließender Wanderung über die Orchideenwiesen bei Günserode. Oder Sie nehmen wahr, wie schön und beglückend Gemeinschaft auch unter Kindern ist. Ich wünsche Ihnen ebensolche guten und beglückenden Erfahrungen zum Osterfest, lassen Sie sich auf ihn und auf Veränderungen ein. Gott will uns anrühren, er will unser Herz berühren, damit wir neu anfangen. Gott segne Sie im Sinnen auf sein Werk für uns und in der Erfahrung seiner gnädigen Zuwendung. Ein stillen Karfreitag und Karfreitag und ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen Superintendent Bálint.


„Brot am Haken“ – Hilfe für Bedürftige vor Ort: ganz konkret, ganz nah, ganz hilfreich.nach oben

„Ich zahle kein Geld an Hilfsorganisationen. Wer weiß, ob es dort hinkommt, wohin es soll.“ Dieser Satz befriedigte Superintendent Kristóf Bálint nicht und er suchte einen Partner, der als Bäcker eine Idee umzusetzen bereit war, die ganz konkret, ganz nah und ganz hilfreich ist:
Brot am Haken   Brot am Haken_2
Brot am Haken.

Die Idee gibt es im Kleinen schon in einzelnen Initiativen in Deutschland: Borgloh, Wandsbek und Magdala (bei Jena) zum Beispiel. Nun aber soll der ganze Einzugsbereich einer großen Bäckerei mit vielen Filialen, die über den Kirchen- und den Landkreis hinausgehen, mit einbezogen werden. Mit der Meisterbäckerei Hengstermann hat der Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen einen Partner gefunden, der die Idee gut fand und sich sofort dafür engagierte.
Gründonnerstag startet die erst einmal auf ein Jahr befristete Aktion, denn viele Unwägbarkeiten sind zu bedenken. Werden die wirklich Bedürftigen sich trauen, danach zu fragen? Wie, wenn sich nicht genügend Menschen finden, die ein Brot oder fünf Brötchen spenden und die Marken finanzieren helfen? Wie gehen wir damit um, wenn nicht Bedürftige sich einen Brotlaib geben lassen wollen?
Superintendent Bálint will sich davon nicht abhalten lassen und sagt: „Wenn wir konkret helfen wollen, dann müssen wir es auch wagen. Ein Risiko bleibt immer. Wir wollen Bedürftigen helfen und uns nicht von einzelnen abhalten lassen, deren Sozialverhalten stark entwicklungsfähig ist. Auch hier gilt Seelsorge vor Zählsorge.“
Gründonnerstag beginnt die Aktion, weil Jesus gemäß der Heiligen Schrift an diesem Tag das Abendmahl eingesetzt hat und das „Brot brach, dankte und sprach: Das ist mein Leib.“ (1. Kor 11,24) Jesus teilt sich selbst aus und stiftet damit das Gemeinschaft stiftende Mahl. Ebenso soll das Brot am Haken Gemeinschaft stiften, zwischen denen die ein Brot erwerben und denen, die es genießen. Ein kleiner Abglanz des großen Mahles dereinst.
Filialen der Meisterbäckerei Hengstermann finden sie u.a. in Badra, Clingen, Ebeleben, Großengottern, Großfurra, Nordhausen, Sondershausen und Sollstedt.
 Das Plakat zum herunterladen


Orchideenfest in Günserodenach oben

Liebe Orchideenfreunde und Förderer der St.Nikolaus-Kirche!

Orchidee Günserode Der Winter ist nun endlich vorbei und wir alle sehnen uns nach bunten Blumen und wärmenden Sonnenstrahlen.
Für die Orchideen sind die ersten Sonnenstrahlen das Zeichen, um mit ihren Blüten die Wiesen bunt zu färben und so manchem Wanderer das Erstaunen über diese Pracht ins Gesicht zu schreiben.
Die Gemeindeglieder aus Günserode haben alles vorbereitet, um mit Ihnen ein Fest zu feiern und die Orchideenwiesen zu bewundern.
Wir laden Sie ganz herzlich zum 6. Orchideenfest, am 18. Mai 2014, nach Günserode ein.
Wie in den Jahren zuvor, werden wir mit Gottesdienst und Grillwürstchen und hausgemachtem Kartoffelsalat eine gute Grundlage für die Wanderung zu den Orchideen legen. Die Wanderungen werden von Günserödern geführt, die auch die versteckten Plätze der Orchideen kennen. Festes Schuhwerk ist von Nutzen, denn es geht bis ganz nach oben auf die Kalkanhöhen.
Danach werden wir Sie mit Kaffee und Kuchen direkt neben der Kirche im Bürgerhaus erwarten.

Wir freuen uns, wenn wir Sie in Günserode begrüßen dürfen

Kirchgemeinde Günserode
Pastorin Steffi Wiegleb


Kindergottesdienst mit 16 Kindernnach oben

Es war etwas Besonderes: Der Gottesdienst am Sonntag Judika (6.April) war nur für die Kinder bestimmt. Und so waren bei herrlichem Frühlingswetter auch 16 Kinder gekommen. Neben Liedern, Spielen und Geschichten ging es um den Kreuzestod Jesu, dessen am Karfreitag gedacht wird. Jesus selber hatte seinen Freunden einmal gesagt, dass sein Leben viel gute Frucht für alle Menschen bringen wird. Wie man sich das vorstellen kann, ist eine Frage, über die sich Theologen den Kopf zerbrechen. Jesus sagte, es ist wie bei einem Weizenkorn, das in die Erde fällt. Daraus wächst etwas Neues. Und so haben auch alle Kinder kleine Samenkörner in Pflanzschälchen eingepflanzt. Vielleicht sieht man das neue Leben schon am Ostersonntag. Da findet der nächste Kindergottesdienst statt.


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