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Keula

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Gemeindeblatt (eingestellt am 28.08.2017):
Gemeindebrief Reg.-Pfarramt Ebeleben-H…

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Pfarramt/Büro: Kirchberg 18, 99713 Holzthaleben
Telefon: 036029 - 82041
Fax: 036029 - 83293
E-Mail: buero-holzthaleben@suptur-bad-frankenhausen.de
Öffnungszeiten Gemeindebüro: Büro (Fr. Isserstedt) Di 13.00 – 17.00 Uhr
Pfr.in Neuland: Di 16.30 – 18 Uhr
Name der Kirche: St. Trinitatis-Kirche (ehedem Martin-Kirche)
Adresse der Kirche: 99713 Keula
Hauptstraße ohne Nr.
Entstehungszeit der Kirche: Baugeschichte. Von einer mittelalterlichen Kirche sollen angeblich die beiden unteren Geschosse des Chorturmes stammen. Im Jahre 1582 erfolgten einem Inschriftenstein im oberen Bereich der nördlichen Turmerdgeschosswand zufolge Umbauten unbekannten Ausmaßes statt; spätestens jetzt dürfte das dritte steinerne Turmgeschoss entstanden sein. Ein Brand im Jahre 1637 zerstörte die Kirche größtenteils. 1652/53 (siehe Bauinschriften über den Eingangsportalen) wurde der Saalbau neu errichtet. Zwischen 1655 und 1659 (d) waren die Emporen und der untere Teil des Fachwerkgerüstes des Turmes fertiggestellt. 1697 wurden Altar und Kanzel auf Veranlassung Anton Günthers II. von Schwarzburg-Sondershausen (1653-1716), der seit 1683 in Arnstadt residierte und Keula als Witwensitz für seine Gemahlin Auguste Dorothea geb. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1666-1751) vorgesehen hatte, aus der Schlosskapelle Arnstadt (Ilmkreis) nach Keula überführt. 1705 wurden zwei weitere Emporen eingebaut. Der Turm erhielt 1753 seinen Fachwerkaufsatz mit Haube. 1773/ 1774 erfolgten Reparaturen am Kirchturm, von 1781 bis 1790 wurden die Fensteröffnungen vergrößert und mit neuen Fenstern versehen. Im Jahre 1837 erfuhr der Turm eine umfassende Reparatur. 2004 wurde sein Mauerwerk saniert und mit einem neuen Verputz versehen. Aufsatz und Haube wurden zimmermannsmäßig instandgesetzt, mit Altdeutscher Deckung verschiefert und mit dem restaurierten Turmknopf mit Wetterfahne bekrönt.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Die Kirche steht im Süden des Ortes auf einer die Hauptstraße im Westen begrenzenden Anhöhe.
Außenbau. Schlichter Saalbau unter Satteldach mit einem viergeschossigen Chorturm über querrechteckigem Grundriss. Die Saalbauwände aus einem kleinteiligem Bruchsteinmauerwerk bestehend; an den Längsseiten Reste eines einst wohl vollflächigen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden grobkörnigen Kalkputzes. Der den Geländeanstieg nach Osten ausgleichende, einfach geschrägte Sockel an der Westseite nicht ausgebildet, dort im unteren Bereich zwei kleinere rundbogige Öffnungen und eine jetzt vermauerte Nische, im oberen eine axial eingebrachte schwach spitzbogige Öffnung. An den Langseiten je drei hohe, rundbogige Fenster in hell verputzten, gefasten Gewände, nur das östliche der Südseite in originaler Größe überkommen, die anderen nach unten erweitert, die östliche der Nordseite zu einem separaten Logenzugang mit einflügeliger Holztür umgestaltet. Die Zugänge in den Gemeindesaal jeweils zwischen den beiden westlichen Achsen, einander gegenüberliegend, angeordnet. Die Türblätter um 2000*** neu gefertigt. Das Gewände des nördlichen Zugangs gedrungen spitzbogig, das der Südseite rundbogig. Beide Gewände mit sparsamer Profilierung mit Viertelstab und Kehlen. Oberhalb der Bögen jeweils drei Konsolsteinen, möglicherweise von einer verloren gegangenen Überdachung. Über beiden Bogenscheiteln in gemessenem Abstand je ein rechteckiger Inschriftenstein eingelassen. An der Nordseite sechszeilige Inschrift: „LUDWIG GUNTER GRAF ZU SCHWA: / UND HONST: LANDSHERR. / CHRISTOPH FRIDERICH MARSCHAL / AUF DANHEIMB UND CHRISTI. / AN SCHMIDT. RÄHTE. / ANNO 1653.“. An der Südseite fünfzeilige Inschrift in der südlichen: „ANTON SCHULTZE PAS: / JOHANN MUND QUAST: / HANS KUNCKEL. HANS / BAUCH. BAWHERRN / ANNO 1652“, am Ende der letzten Zeile ein kleines, verwittertes Symbol, möglicherweise ein Christusmonogramm.
Der Turm mit Baunaht vom Saal getrennt und durch schlichte Gurtgesimse mit Wasserschlag und sparsamem Profil in Geschosse gegliedert. In den beiden unteren Etagen aus sorgfältigem Hausteinmauerwerk bestehend. Das Turmerdgeschoss allseitig von schmalen, rundbogigen Fenstern durchbrochen, die der Nord- und Südseite in den Gewänden wohl vom Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts stammend, das östliche schwach spitzbogige Fenster gotisch, nachträglich überarbeitet. In den beiden oberen Mauerwerksgeschossen Schlitzfenster; das jeweils obere in der Vermauerung großer, anhand der Gewände erkennbarer, schwach spitzbogiger Schallöffnungen gelegen. In die nördliche Erdgeschosswand westlich, knapp unterhalb des Gurtgesimses, Inschriftenstein mit dreizeiliger, verwitterter Inschrift „WER GOTT VERTRA / WET HAT WOL GEB / BAWT ANO 1586“. An der verschieferten Glockenstube allseitig jeweils zwei rechteckige Schalluken und in der Achse das quadratische Zifferblatt der Turmuhr. Die geschweifte Haube von 1753 mit Laterne und abschließendem Spitzhelm.
Innenraum. Der Innenraum von einer schlichten Holztonne überdeckt. An drei Seiten umlaufend die doppelstöckige Empore von nach 1655 bis 1659. Die im Grundriss quadratischen Stützen an den Kanten gefast, die Kopfbänder geschwungen, die Balkenköpfe profiliert, an der Saumschwelle kantig ausgearbeiteter Taustab, dort und an den Brüstungshölzern Zahnschnittfriese. Die Brüstungsflächen durch Kassettierungen in regelmäßige Felder geteilt. Die westlichen Emporenabschnitte wohl Ende des 19. Jahrhunderts verändert. An den Brüstungsfeldern der unteren Westempore Gedenktafel aus Schiefer „zur Erinnerung an das 25jährige Jubiläum des glorreichen Sieges über Frankreich 1870-71 und zum Gedenken ihres gefallenen Kameraden Fritz Herzog“ und zwei Namenstafeln der Gefallenen und Vermissten des Ortes des Zweiten Weltkriegs. Die etwas schmalere, mit Stabgeländer gesicherte obere Empore für die Orgel. Die untere, nördliche Empore bis zur Chorostwand weitergeführt. Unter ihr und an der Südwand eine Zeile schlichter, ebenfalls mit Zahnschnittfries geschmückter Stände, wohl vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Im Bereich der oberen Empore bzw. am Wandabschluss drei kräftige Zugbalken und nachträglich eingefügte Zugeisen. Die einläufigen Emporenaufgänge mit zartem Stabgeländer westlich der Zugänge an Nord- und Südwand. Die in vier Blöcke angeordneten Kirchenbänke sparsam mit Zahnschnittfries versehen. Der Chor flach gedeckt. In den Raum eingestellte, bis zur Decke reichende schlanke Stützen Teil der Lastabtragung für das Glockengeschoss.
Auf dem Saalbaus ein Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl und eingeschriebener Tonne. Das in Fachwerk gezimmerte oberste Turmgeschoss und die Turmhaube von 1753, letztere mit Ständerkasten, liegenden Stühlen und an den Sparren befestigten geschweiften Bohlen.
Ausstattung. Der Altarretabel um 1661 im Zusammenhang mit einem Umbau der Arnstädter Schlosskapelle geschaffen, seit 1697 hier aufgestellt. Als Altarblatt eine um 1490/1500 wahrscheinlich von einer Erfurter Werkstatt geschnitzte, figurenreiche Reliefdarstellung der Beweinung Christi verwendet. Die Rahmung mit profiliertem Gebälk und zarten Säulen versehen. In dem von zwei kleinen Engelsfiguren begleiteten Gesprenge zwei runde, dunkle Tafeln mit Wappen in reicher Farbigkeit, das linke das der Schwarzburger.
Die etwas in die Öffnung des Chorbogens ragende hölzerne Kanzel wohl gleichfalls um 1660 geschaffen; seit 1697 im südöstlichen Bereich des Saales aufgestellt. Der gerade einläufige Aufgang an der Südwand und der Kanzelkorb durch ein Podest miteinander verbunden. Als Kanzelträger eine Engelsfigur (Flügel verloren) dienend, diese auf einem mit Diamantquadern versehenen Sockel stehend. Die Brüstungsfelder des achteckigen Kanzelkorbs und des Aufgangs mit Relieftafeln besetzt, von Ost nach West dargestellt: Verkündigung, Geburt Christi, Taufe Christi, Gethsemane, das letzte Abendmahl, Kreuzigung Christi, Himmelfahrt Christi, Pfingsten und das Lamm Gottes. Der an der Ostwand des Saals angebrachte Schalldeckel von der Figur eines seine Kinder mit dem eigenen Blut nährenden Pelikans bekrönt und mit Schnitzwerk wie Engelsköpfe und dekoratives Knorpelwerk verziert; an der Unterseite eine Taube.
Der kelchförmige Taufstein östlich der Kanzel eine Stiftung des gräflichen Oberförsters Nicol Wedekind von 1657. Das großformatige Podest, der Schaft und das Becken sämtlich achtkantig, aus dunklem und hellem Alabaster gefertigt. Die Außenflächen des Beckens mit der Bedeutung der Taufe gemahnenden Bibeltexten sowie dem Namen des Stifters versehen. Von der einstigen figürlichen Ausstattung nur die Skulptur des Evangelisten Markus fragmentarisch überkommen. Die Orgel ein Werk von Gottlieb und Robert Knauf (Bleicherode) 1862 gefertigt. Das fünfteilige Gehäuse klassizistisch, mit wenigen, schlichten, floralen Schnitzereien. In die Südwand oberhalb des Kanzelaufgangs das Epitaph der Dorothea Friedlena Wedekind (1679-1702) eingelassen. Aus einem dunklen, marmorähnlichen Material gefertigt, mit zarten, helleren Reliefs besetzt. In der Mitte in einem ovalen Lorbeerrahmen die Reliefbüste der dreiundzwanzigjährig Verstorbenen mit modisch hoher Frisur und faltenreichem Gewand. Darüber zwei in Wolkenscheiben schwebende Putti, eine ein Doppelwappen beschirmende Krone des Lebens haltend. Von den beiden Wappen seitlich zwei mit Fruchtbouquettes geschmückte, in Akanthusrippen endende Draperien ausgehend. Zwischen die Postamente des Sockels ein faltenreich fallendes Tuch mit dem Leichentext gearbeitet.
Drei Stahlglocken der Firma Schilling (Apolda) von 1919. Turmuhr aus der Werkstatt von Bernhard Saam (Themar) von 1919.
Kirchhof. Der ehemals rundlich begrenzte Kirchhof im Jahre 1755 durch Hinzunahme einer nördlich, zum Pfarrhof zu liegenden Gasse vergrößert und gegen Ende des 19. Jahrhunderts, beim Bau des vorhandenen Schulgebäudes, von Süden her verkleinert und begradigt.
Zur Hauptstraße hin eine hohen, aus glatt bearbeiteten Kalksteinen gefügten Stützmauer. Südlich der Kirche Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege 1914/18 und 1939/45, um 1920 geschaffen, um 2000 grundlegend erneuert. Auf einem kräftigen, mit Inschriften versehenen Sockel ein mit Blattwerk und eisernem Kreuz auf Eichenlaub geschmücktes Podest mit Adlerfigur.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Die Orgel ein Werk von Gottlieb und Robert Knauf (Bleicherode) 1862 gefertigt. Das fünfteilige Gehäuse klassizistisch, mit wenigen, schlichten, floralen Schnitzereien.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrerin: Eilice Neuland
Vikarin: Dr. Katharina Freudenberg
Gemeindepädagogin: Mandy Ringk
Kantor: Rüdiger Löwer

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