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Bliederstedt

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Gemeindeblatt (eingestellt am 07.06.2017):
Gemeindebrief Reg.-Pfarramt Greußen-Gr…

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Sprechzeiten Pfarrer: nach Vereinbarung
Pfarramt/Büro: Ernst-Thälmann-Straße 10, 99718 Großenehrich
Telefon: Tel.: 036370.465930
E-Mail: grossenehrich@suptur-bad-frankenhausen.de
Öffnungszeiten Gemeindebüro: nach telefonischer Vereinbarung
Name der Kirche: St. Anna-Kirche
Adresse der Kirche: Evangelisch-lutherische Filialkirche St. Anna mit Ausstattung und Kirchhof mit historischen Grabsteinen, Resten der Einfriedung und Eingangspforte mit Inschriftstein. Dorfstraße o. Nr.
Entstehungszeit der Kirche: Die Kirche befindet sich auf dem umfriedeten Kirchhof am südlichen Ortsrand.
Baugeschichte. Von einer dreiteiligen romanischen Chorturmkirche sind der querrechteckige Turm bis in Fußbodenhöhe des Glockengeschosses und der Saal in Teilen seines Umfassungsmauerwerks überliefert. An der Stelle der einstigen Apsis wurde 1603 (siehe Inschrifttafel am Ostgiebel) ein ursprünglich wohl als Sakristei dienender Anbau errichtet. Auch der Saal wurde wohl im 17. Jahrhundert unter Verwendung älterer Bauteile umgebaut und mit einem Krüppelwalmdach überdeckt. Die Jahreszahl „1668“ an dem Vorbau des Kircheneingangs gibt einen Hinweis auf den Zeitpunkt der Umbauten. 1859 hat man die Fenster an der Saalsüdseite vergrößert. 1896 wurde das Glockengeschoss des Turmes durch den Baumeister Dietz (Sondershausen) neu aufgebaut und das Turmdach erneuert (siehe auch Jahreszahl „1896“ an der Wetterfahne). 1897 hat man das Kirchendach repariert und neu gedeckt. Gleichzeitig fanden auch im Inneren der Kirche Reparaturen statt. Nach umfassender Renovierung des Innenraumes erfolgte 1985 die Neuweihe.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Baubeschreibung. Saalkirche mit eingezogenem Chorturm und rechteckigem Sakristeianbau im Osten. Der Saal mit zwei hohen rundbogigen Fensteröffnungen an der Südseite, an der sonst öffnungslosen Nordseite niedrige Vorhalle aus verputztem Kalksteinmauerwerk mit Fachwerkgiebel unter Satteldach. Im schlicht verzierten hölzernen Sturzgewände des Durchgangs die Jahreszahl „1668“; die hölzerne vierfeldrige Eingangstür aus dem 19. Jahrhundert. Die ebenfalls öffnungslose Westseite in jüngster Zeit mit einem dichten Putz überzogen. An beiden Längswänden des Saals Ankerplatten dreier Zugbänder sichtbar.
Der im Grundriss schwach querrechteckige, teilweise verputzte Chorturm verjüngt sich nach oben hin unmerklich, das Erdgeschoss – soweit unverputzt freiliegend – aus teilweise lagerhaftem, teilweise grob geschichteten Hausteinen gemauert, das Mauerwerk am Glockengeschoss dagegen sorgfältiger geschichtet. An der Südwand im östlichen Teil ein kräftiger Stützpfeiler aus Bruchsteinmauerwerk sowie im Erdgeschoss ein kleines, rundbogiges Fenster, ansonsten diese und auch die Nordseite bis zum Glockengeschoss öffnungslos; dort große rundbogige Zwillingsfenster, wohl des 19. Jahrhunderts. Die Mittelpfeiler mit abgefasten Kanten und profilierten Kämpferplatten; das westliche Fenster mit Rücksicht auf das Kirchendach niedriger als das nördliche und südliche. Das schiefergedeckte, steile Walmdach im Süden von einem Turmkreuz, im Norden von der inschriftlich 1896 datierten, als Doppeladler gestalteten Wetterfahne bekrönt. Der östliche Anbau unter Satteldach auf der Südseite etwas eingezogen. Unter einem Rechteckfenster im Giebel ein Werkstein mit dreizeiliger Inschrift „160 3 AG / A L I H / C M“. Im Süden ein rundbogiges Fenster und ein Schornstein.
Innenraum. Der Saal von einer schlichten Holztonne überdeckt. Die Empore aus dem 17. Jahrhundert, an der Nordseite zweigeschossig, im Westen eingeschossig, dort die Orgel in schlichtem Prospekt mit Zahnschnittfries befindlich. Barockes, in zwei Blöcken organisiertes Bankgestühl, die Bankreihen mit Türen geschlossen. Die Emporenbänke sehr einfach als Balken mit hölzernen Beinen. In der westlichen Südwand in Höhe der Orgelempore zwei rundbogige, zugesetzte Öffnungen, die östliche klein mit trichterförmiger Laibung, die westliche von etwas größerem Umfang.
Der gedrungen wirkende, runde Triumphbogen mit Schmiegenkämpfern. Das Turmjoch kreuzgratgewölbt. An der Ostseite der vermauerte Chorbogen der ehemaligen romanischen Apsis erhalten, in die Vermauerung der rechteckige Zugang in den östlichen Anbau eingefügt.
Die Obergeschosse des Turmes über einen rundbogigen Eingang auf Höhe der zweiten Empore zu erreichen. Seine Lage ein Indiz für die einst niedrigeren Außenmauern des Saales und eine ursprünglich gegebene Flachdecke. Dem Zugang gegenüber in der Ostwand eine segmentbogige Öffnung in das Dach des Anbaus. An der Westwand Fragmente von als Balkenauflager genutzten Konsolsteinen. An den Innenwände Ritzfugen in Resten erhalten.
Ausstattung. Geschnitzter Altarretabel aus dem (späten?) 15. Jahrhundert: im Mittelschrein die hl. Anna Selbdritt zwischen Katharina mit dem Rad und Margarethe mit dem sich zu ihren Füßen windenden Drachen, im linken Flügel Andreas und Jakob und im rechten Petrus und Paulus; alle Figuren auf sechseckigen Sockeln und unter Schleierbrettern, die über der Hl. Katharina und Margarethe den Originalen nachgearbeitet und ersetzt. Die Wirkung der Figuren durch zahlreiche Farbanstriche entstellt. Auf der Rückwand des rechten Flügels Kreideschnittmuster, auf dem Mantel des Paulus die ursprüngliche gemusterte Borte, ebenso Kreideschnittmuster auf der Rückwand der Katharinenfigur; auf ihrem Mantelsaum die ursprüngliche Borte und ein Nimbus.
Südlich vor dem Triumphbogen die hölzerne Kanzel aus dem 17. Jahrhundert über achteckigem Grundriss auf einer kräftigen Spiralsäule, die gebrochenen Kanten mit gedrehten Säulen auf Konsolsteinen verziert, die zwischen ihnen liegenden Tafeln von geschnitztem Rahmenfries, Pflanzenstämmen und Früchten umrahmt. Der bekrönte Schalldeckel mit Akanthusblattmotiven geschmückt, auf der Krone eine kleine Christusfigur mit Kreuzstab. Das Becken des wohl in der zweiten Hälfte des 16. bzw. ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstandenen Taufsteins als aus einem vielblättrigen Blütenkelch erwachsendes, sechskantiges Gefäß mit rundem Beckenrand, monolithisch aus einem Kalkstein auf einem runden Kalksteinsockel, die erhabenen, kreisförmigen Reliefs mit Kreuzmotiven auf den Beckenseiten stark verwittert.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Die Orgel ist ein Werk von Maul (Greußen) aus dem Jahre 1872; repariert 1899 durch Friedrich Wilhelm Böttcher (Sömmerda). Spätromanisches Kruzifix des Dreinageltyps, zweites Drittel des 13. Jahrhunderts. Ein Vortragekreuz aus dem 18. Jh. an der Nordseite des Triumphbogens mit Totenschädel und INRI-Schild. Neuzeitlicher Klinkerfußboden, wohl von 1985.
In der Glockenstube im zweijochigen Holzglockenstuhl mit Konsolhölzern für die Holzjoche der Vorgängerglocken jetzt zwei Stahlglocken von 1924 in verkröpften Stahljochen. Die südliche mit der Inschrift: „Geopfert für Deutschlands Wehr 1917“, die nördliche mit Blattfries unter dem Kronenhenkel. Der Stuhl des Walmdaches mit zwei Hängesäulen.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Weitere kirchliche Gebäude: Kirchhof mit Einfriedung. Die Kalksteinmauer des Kirchhofes im Norden erhalten; ihr westlicher Teil in jüngster Zeit überarbeitet und zum Teil neu aufgeführt. Für das sich im Norden zum Dorf öffnende Tor drei vermutlich einem älteren Bauwerk entstammende Werksteinen verwendet. Der Bogen aus einem monolithischen Block von beachtlichen Ausmaßen gearbeitet. Oberhalb des Bogens dreizeilige Inschrift aus dem 16. Jahrhundert. Westlich neben dem Tor in Kämpferhöhe ein weiterer Inschriftstein aus regionalem Kalkstein, ebenfalls dreizeilig, in der unteren Zeile die Jahreszahl „1575“. Westlich hinter der Mauer drei gut erhaltene, reich verzierte Grabsteine aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrerin: Inge Theilemann
Kantoren (nebenamtlich): Volker Rödiger,Wilfried Rohleder und Kurt Werner
Zeichnung Bliederstedt

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