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Niederbösa

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Gemeindeblatt (eingestellt am 12.09.2017):
Gemeindebrief Reg.-Pfarramt Greußen-Gr…

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Pfarramt/Büro: Herrenstraße 6, 99718 Greußen
Telefon: 03636 - 703335
E-Mail: buero-greussen@suptur-bad-frankenhausen.de
Name der Kirche: St. Georg-Kirche
Dokumente: 2015-04-15 Friedhofsgebührensatzung Tr…
2015-04-15 Friedhofssatzung Trebra und…
Adresse der Kirche: Evangelisch-lutherische Kirche St. Georg mit Ausstattung, Kirchhof mit Einfriedung und historischen Grabsteinen. Dorfstraße o.Nr.
Entstehungszeit der Kirche: Die Kirche erhebt sich in einem ummauerten Friedhof auf leicht ansteigendem Gelände am südöstlichen Ortsrand.
Baugeschichte. Die Kirche war bis 1575 Filial der benachbarten Pfarrkirche St. Nikolaus in Trebra, dann eigenständige Pfarrei. Der ab 1698 (Jahreszahl an einem Eckquader und am Türsturz des südlichen Emporeneingangs) begonnene, 1701 (Jahreszahl an der Wetterfahne) abgeschlossene Neubau bezog Teile eines Vorgängerbaus, möglicherweise Mauern des Turms, die inschriftlich auf 1608 datierte Brüstung des Emporenaufganges und älteres Inventar, ein. Aus dem Jahr 1753 werden Reparaturarbeiten am Turmdach gemeldet. 1874 umfassende Innenrenovierung der wandfesten Ausstattung mit Neufassung von Wand-/ Deckenflächen und des Kanzelaltares mit einem von Maler Müller aus Greußen aufgebrachten Ölanstrich. 1878 Einbau neuer Fenster, 1887/ 1888 Dachschiefer- und Natursteinarbeiten, 1930 erneute Sicherung der Außenhaut. Von 1958 bis 1960 wurde die Turmhaube nach historischem Vorbild rekonstruiert. Im Rahmen der letzten Sanierung zwischen 1989 und 1991 hat man die Turmhaube verblecht, das Dach des Saalbaus neu eingedeckt, einen neuen Fußbodenbelag verlegt und nach restauratorischem Befund den Innenraum in der Fassung von 1874 ausgemalt.
Außenbau. Chorturmkirche aus örtlichem Muschelkalk, ehemals verputzt. Der dreiachsige Saalbau mit einem weit auskragenden, nach Westen abgewalmten Satteldach, das umlaufende Traufgesims gekehlt. An der Südostecke ein Eckquader aus Muschelkalk mit einer Sonnenuhr, einem eingemeißelten lateinischen Kreuz und der Jahreszahl: „ANNO 1698“. An beiden Langseiten in der Mittelachse Emporenaufgänge, beidseitig jeweils von einem großen Rundenbogenfester begleitet; diesen jeweils am Dach – leicht aus der Öffnungsachse verschoben – eine stehende Gaube zugeordnet. Der Emporenaufgang an der Nordseite eine teils offene, teils geschlossene überdachte Holzkonstruktion, wohl aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, derjenige an der Südseite ein massiver Vorbau aus Muschelkalk, laut Inschrift 1608 geschaffen, an dieser Stelle aber erst 1698/1701 gesetzt. An der Brüstung vier rechteckige, als Inschriftplatten gestaltete Felder zwischen Pfeilern mit jeweils drei bzw. vier gewundenen Säulen, von Ost nach West: Beschlagwerk, eine fünfzeilige Inschrift, eine achtzeilige Inschrift und unter einer Ornamentik eine zweizeilige Inschrift; von den beiden dort genannten Maurern Friedrich Güttel und Hans Savr Sauer der letztere auch an dem 1609 aufgerichteten Emporenaufgang der Kirche im Nachbarort Oberbösa tätig (siehe Sakralbau ebenda). Auf der fünfzeiligen Inschrift die Altarleute Ganglof Vonnoa, Heinrich Bosse Heimburgen, Hans Bosse und Ganglof Grose genannt. Unter dem östlichen Pfeiler der Emporenbrüstung eine bislang nicht identifizierte Kartusche eingemauert, von Rankenwerk eingefasst die Inschrift: „1780 / SCHW / P“. Die Schauseiten des Antrittspeilers der Treppe ebenfalls von Beschlagwerk geziert. Der Zugang in den Saal segmentbogig überwölbt; an der Ostseite eine Nische und plattenartige Sitzkonsolen. Das mächtige, wohl ältere Türblatt mit diagonal aufgedoppelten Brettern im Scheitel zwecks Einlassung in das Gewölbe des Aufgangs eingekürzt.
Der mäßig eingezogene Turm im Grundriss querrechteckig, der Mauerverband mit dem Saal an der Südseite gestört, der Sockel aber umlaufend; an der Südostecke ein Sockelstein mit gedrehtem Taustab am Profil, wohl vom Vorgängerbau des frühen 17. Jahrhunderts übernommen. An der Ostseite ein großes, den Saalfenster vergleichbares Rundbogenfenster, darüber ein Schlitzfenster. An der Südseite ein Rundbogenportal, das Gewände mit Fase, darüber ein Rundbogenfenster. An der Nordseite nur ein Schlitzfenster im ersten Obergeschoss. Die Glockenstube mit korbbogigen, durch Lamellenläden verschließbaren Schallöffnungen an der Nord-, Ost- und Südseite. Blechbedeckte geschweifte Haube von 1958/1960 mit Laterne und – gegenüber dem Vorgänger – gestreckter ausgebildeter kleiner Haube. Die Wetterfahne nach historischem Vorbild 1990 rekonstruiert, teilvergoldet, mit der Darstellung des hl. Georg, eines Hahns und den Jahreszahlen 1701 und 1990, das Original in der Kirche aufbewahrt.
Innenraum. Saal mit weißgrau gestrichener, korbbogiger Brettertonne und zweigeschossiger, dreiseitiger Empore. Die Emporenbrüstung durch Rahmenprofile gefeldert. Ein rötlicher Wandputz von 1701 mit gelbem Anstrich befundet. Diesem Farbton der heutige angepasst, die Ausstattung, darunter Gestühl und Emporen, farblich an der Neuausgestaltung von 1874 orientiert. An den Emporen jedoch auch Fassungen von vor 1701 nachgewiesen, ein Hinweis auf die Integration älterer Bauteile. Auch die in zwei Blöcken gruppierten Bankreihen offensichtlich unter Zweitverwendung älterer Teile 1701 gefertigt. Schlichte Emporenbänke, bestehend aus Brettern auf Rundstützen. Der Fußboden mit einem Plattenbelag aus hellrötlichem Sandstein. Im östlichen Saalteil, seitlich des Kanzelaltars, Logen.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Ausstattung. Zweigeschossiger Kanzelaltar von 1709/1710, geschnitzt von Johann Martin Schwanhold, mit drei Rundbogendurchgängen, polygonalem Korb, auf Postamenten über Schneckenkonsolen ruhenden korinthischen Säulen, Verzierungen aus Laub- und Bandelwerk, Rocaille und einigen wenigen Früchten beherrscht. Ganz oben auf dem Schalldeckel auf einer Wolke – vor einem Strahlenkranz an der Ostwand –die Figur des Auferstandenen mit Kreuzfahne. 1874 das Altarwerk tiefgreifend verändert. Damals die Rückwand, Rahmenleisten und bekrönendes, an Schleierbretter erinnerndes Schnitzwerk erneuert. Die Fassung in Altweiß mit punktueller Bronzevergoldung und grau marmorierten Säulen von 1958/ 1960, angelehnt an die Fassung von 1874; die urpsrüngliche Fassung wesentlich heller, in eierschalenfarbigen Ton mit Vergoldungen und rot marmorierten Säulen. Vor der Kanzelwand freistehend der Altar mit Mensa, vermutlich spätmittelalterlich. Westlich des Altars Taufstein mit rundem, von einem gedrehten Stab dekorierten Becken auf einem quadratischen, durch Niveauanhebung stark verkürztem Pfeiler, um 1700, Fassungsreste in Rot mit schwarzen Absetzungen, darüber minimale ockerfarbige Reste befundet.
An der Nordwand Gedenkplatte für die hiesigen Opfer des Ersten Weltkrieges angebracht. Ein Vortragekreuz mit INRI-Schild aus dem 18. Jahrhundert, an der südlichen Empore gelehnt. Historische Wetterfahne mit Darstellung des hl. Georg und den Jahreszahlen „1701“ und „1958“, an der Westwand des Saalbaus befestigt. Große Bronzeglocke von 1774, gegossen von Johann Georg und Johann Gottfried, den Gebrüdern Ulrich aus Apolda, sowie eine Eisenhartgussglocke von Ulrich (Apolda) von 1924.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Eine 1714 von Wächter aus Thüringenhausen gefertigte Orgel nicht erhalten; das jetzige funktional gestaltete Werk auf der oberen Westempore von Hartmut Schüßler (Gehren i. Thür.) aus dem Jahre 1967.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Weitere kirchliche Gebäude: Kirchhof. Die Einfriedung durch eine Steinmauer aus Muschelkalk; an der Ostseite Zugang mit schmiedeeisernem, von Lilienspitzen dekoriertem Tor, wohl spätes 19. Jahrhunderts. Westlich davon ein Waidstein. Die Wege mit Muschelkalk gepflastert. An der nördlichen Seite Fragmente älterer Grabsteine, vermutlich aus 19. Jahrhundert.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrerin: Esther Maria Fauß
Gemeindepädagogin: Mandy Ringk

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