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Kirchengel

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Gemeindeblatt (eingestellt am 01.03.2017):
Gemeindebrief Reg.-Pfarramt Greußen-Gr…

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Pfarramt/Büro: Herrenstraße 6, 99718 Greußen
Ansprechpartner/in: Evelyn Mennekamp
Telefon: 03636 - 703335
E-Mail: buero-greussen@suptur-bad-frankenhausen.de
Name der Kirche: St. Michael-Kirche
Adresse der Kirche: Evangelisch-lutherische Filialkirche St. Michael mit Ausstattung, Kirchhof und Einfriedung. Kirchengler Hauptstraße o. Nr.
Entstehungszeit der Kirche: Die Kirche befindet sich am südlichen Ende der Kirchengler Hauptstraße, auf dem in Teilen mit einer Mauer eingefassten ehemaligen Kirchhof.
Baugeschichte. Der bestehende Kirchenbau ist im Wesentlichen ein spätromanischer Neubau des 13. Jahrhunderts. Anhand der unterschiedlichen Fenster- und Türgewände sowie Störungen im Mauerwerk dokumentieren sich Umbauten späterer Zeit. Inschriftlich auf 1694 ist der Einbau der Emporen datiert; angeblich soll damals auch der Saalbau nach Westen erweitert worden sein. Bei einer umfassenden, 1864 begonnenen und 1883 abgeschlossenen Reparatur hat man u. a. den Dachstuhl über dem Chor erneuert, das Fenster an dessen Ostseite erweitert, die Kanzel und den Altar nach Osten versetzt, den Fußboden des Schiffes erhöht, die Emporen und Brettertonnen repariert, Stände und zu denselben führende Außenzugänge abgebrochen, die ebenerdigen Kirchenbänke („Weiberstühle“) abgebrochen und neu gefertigt und das Innere geweißt. Bei einer Renovierung im Jahre 1988 erhielt das Innere der Kirche seine jetzige Farbfassung.
Außenbau. Saalkirche unter Krüppelwalmdach mit querrechteckigem, saalbreitem Chorturm und eingezogenem, leicht längsrechteckigem Kastenchor. Der Chor unter Walmdach, an der Südseite ein Rechteckfenster, im Osten ebenfalls ein Rechteckfenster, beide in Gewände aus rotem Kyffhäuser-Sandstein und nachträglich eingebracht; das östliche scharriert und mit Fase, von 1883; im Norden ein rundbogiges Fenster. Schlichte, auch am Turm fortgesetzte Sockelschräge, das Traufgesims mit Karnies und Stab profiliert, wohl spätromanisch, aber stark erneuert.
Der Turm im Untergeschoss aus regelhaft geschichtetem Hausteinmauerwerk bestehend, darüber die Steine weniger sorgfältig gemauert. Im Untergeschoss nachträglich eingebrochene Rechteckfenster in Werksteingewände, wohl 18. Jahrhundert. An der Südseite im Obergeschoss ein Schlitzfenster. Am Glockengeschoss, oberhalb eines gekehlten (ehemaligen (Trauf-?)Gesimses, an der Nord-, Ost- und Südseite die Umrisse ehemaliger Giebelflächen erkennbar, jeweils mit einer spitzbogigen Schallöffnung, demnach die Bedachung wohl ursprünglich aus einem Satteldach mit östlichem Zwerchhaus oder einem Pyramidenhelm bestehend. Das jetzige ziegelgedeckte Krüppelwalmdach auf einer in gleicher Höhe mit einem Traufgesims endenden Aufmauerung lagernd; an den mit Deckleistenverschalung versehenen Giebeln Zifferblätter der Turmuhr, im Norden zudem eine Stundenglocke.
Der Saalbau mit dem Turmuntergeschoss im Verband stehend und um ein Geringes nachträglich erhöht. An der Nordseite ein vormals zweiläufiger überdachter Emporenaufgang; der westliche Lauf abgetragen und mit Ziegeln zum Abstellraum vermauert. Der ebenerdige Eingang von einer schmalen Tonne überwölbt, das Portal rundbogig, mit abgefastem Gewände, die schlichte Holztür wohl um 1700. Der Emporenzugang rechteckig, mit wenig verziertem Gewände und einer Holztür mit zwei Feldern von 1882/83. Die Saalwestwand mit zwei Lichtschlitzen unten und einem Schlitzfenster in der Mitte darüber. Die Fugen des Kalksteinmauerwerks hier geritzt, möglicherweise in Anlehnung an die Fugen des wohl älteren östlichen Teils der Südwand. An der Südseite im östlichen Teil ein zu zwei Dritteln zugesetztes spätromanisches Stufenportal, das Gewände mit stabbesetzter Kante, darüber eine mit Steingewände gefasste rechteckige Öffnung, ehemals Emporeneingang, jetzt Fenster, 18. Jahrhundert. Im westlichen Teil rundbogiges Fenster in steinernem Gewände und am Dach – leicht nach Osten versetzt – eine stehende Gaube. Westlich des Portals Störungen im Mauerwerksverband erkennbar, der Sockel ab hier bis zur Westwand fehlend.
Innenraum. Die drei Bauteile im Inneren einheitlich unter annähernd gleich hohen und breiten Brettertonnen zusammengefasst. Der Saal mit zweigeschossiger umlaufender Empore, diese einer Jahreszahl auf einem Balkenkopf an Westseite zufolge 1694 erbaut. Balken und Unterzüge mit Schiffskehle, die Rahmenhölzer mit einer Folge von Rundstäben profiliert; auf den Brüstungsfeldern vergoldete Profilleisten, Medaillons mit Muschelmotiv und Engelsköpfen von 1883. An der Westseite unter der ersten Empore ein bis auf die schmale Emporentreppe an der Nordseite die gesamte Breite einnehmender Stand von 1883, jetzt als Winterkirche genutzt. Die Kirchbänke von 1883 als Block in der Mitte aufgestellt, ehemals eichenholzfarbig dunkel gemasert.
Der Turmchor etwas schmaler als der Saal, daher die Holztonne bei gleicher Höhe einen geringeren Durchmesser als die des Saals aufweisend; in ihrer Form den flachen, fast gedrückt wirkenden Triumph- und Chorbögen mit sehr weit oben sitzenden Schmiegenkämpfern folgend. An den Längsseiten je eine schlichte ebenerdige Loge. Der um eine Stufe erhöhte Chor gleichfalls mit leicht spitzer Holztonne überwölbt. An seiner Südwand, unter der Kanzeltreppe, eine kleine rundbogige Nische.
In den Fenstern der Turmnordwand und Chorsüdwand von Oberamtmann Julius Nennewitz gestiftete farbige, ornamentale Bleiverglasung der Firma Wilhelm Franke aus Naumburg an der Saale, 1902.
Dachwerke. Der Saal mit einem Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl und eingeschriebener Tonne, wohl zweite Hälfte des 17. Jahrhundert. In den Turmobergeschossen an der Ost- und Westwand Konsolsteine der Decken verblieben. Das Turmdachwerk ein einfaches Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl, mit gezapften Kopfstreben, Spannriegeln und Andreaskreuzen, wohl 17. Jahrhundert. Chordach von 1883.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Ausstattung. Zweigeschossiger barocker Kanzelaltar, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, 1883 an seine jetzige Position versetzt und dabei im dreiteiligen Unterbau die seitlichen Durchgänge mit zweiflügeligen Feldertüren versehen. Beide Etagen durch Säulen auf Piedestalen gegliedert, die unteren schlichter als die den Kanzelkorb flankierenden oberen. Als Rahmung der Kanzel durchbrochenes Rankenwerk mit Früchten (Birne, Wein) und ovalen Kartuschen, die Spiegel unbeschriftet. Fünfseitig vortretender Kanzelkorb mit Ranken auf den Brüstungsfelder; der im Grundriss analog der Kanzel gestaltete Schalldeckel mit Blattwerkfries am Gesims, Behang an der Unterseite und Kartuschen als Aufsatz.
Vor dem Chor an der Nordseite ein achteckiges, neugotisches Taufgestell aus Holz, Ende des 19. Jahrhunderts. Im Chor schwere hölzerne Truhe mit Zierbeschlägen, wohl 15. Jahrhundert. Vortragekreuz, 18. Jahrhundert. Geläut. Vierjochiger Glockenstuhl aus Eichenholz, durch den Einbau von Stahlträgern verändert. Drei Eisenhartgussglocken von Schilling und Lattermann (Apolda) von 1957 und eine vom Landwirt Selmar Jacob in Gedächtnis seines im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohnes gestiftete Bronzeglocke von 1918. Die mechanische Turmuhr nicht mehr in Betrieb und nur fragmentarisch erhalten.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: An der Westseite, auf der oberen Empore, die Orgel von 1870, ein Werk von Maul (Greußen), mit schlichtem neugotischem Prospekt, 1902 von Julius Strobels Söhne (Frankenhausen) repariert.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Weitere kirchliche Gebäude: Kirchhof und Einfriedung. Die 1910 neu aufgerichtete Umfriedung aus hammergerechtem Natursteinmauerwerk im Norden und Westen erhalten, im Süden durch eine Hofbebauung abgelöst. An der Nordseite des Chores Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Sandstein mit einer Adlerfigur bekrönt.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrerin: Esther Maria Fauß
Gemeindemitarbeiterin: Evelyn Mennekamp

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