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Rockstedt

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Gemeindeblatt (eingestellt am 28.08.2017):
Gemeindebrief Reg.-Pfarramt Ebeleben-H…

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Sprechzeiten Pfarrer: nach Vereinbarung
Pfarramt/Büro: Markt 1, 99713 Ebeleben
Telefon: 036020 72877 Gemeindebüro: 036020 888339
E-Mail: ebeleben@suptur-bad-frankenhausen.de
Name der Kirche: St. Bonifatius-Kirche
Adresse der Kirche: 99713 Rockstedt
Schulstraße ohne Nr.
Die Kirche befindet sich in zentraler Lage im Ort, umgeben von den Gehöften der an den einstigen Kirchhof angrenzenden Grundstücke.
Entstehungszeit der Kirche: Die Kirche ist im Kern romanisch und wurde im 12./ 13. Jahrhundert angelegt. Im 15./16. Jahrhundert erfolgten Umbauten, u. a. wurde der Chor zum Turm erhöht und der Triumphbogen zugespitzt. 1639, während des Dreißigjährigen Krieges, wurden Kirche und Pfarrhaus stark geschädigt. 1678 wurde der Turm durch Einbau von Klammern und Ankern stabilisiert. Nur wenig später, 1684, musste der obere Teil desselben und der westlich anschließende Saal grundhaft instand gesetzt werden. 1788 (Inschriftstein an der Saal-Südseite) wurden durch den Zimmermeister August Benedikt Kirchner aus Oberspier und den Maurermeister Johann Adam Herbst aus Sonderhausen u. a. der Saal erhöht, die dortigen Fenster in ihre jetzige Form gebracht und ein Mansarddach aufgesetzt. Weiterhin wurden die Emporen und die Brettertonne grundhaft instandgesetzt. 1891 (i) hat man nach Entwurf des Bauinspektors K. Heyder (Sondershausen) u. a. den Kanzelaltar im Altarraum beseitigt und die Kanzel am Chorbogen angebracht, das Gestühl repariert und im Westen einen Außenzugang für die Emporen angebracht. 1951 wurde das Saalbau-, 1982 das Turmdach saniert, in den 1960er Jahren der äußere Emporenzugang abgebrochen, 2006 der Westgiebel instandgesetzt.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Außenbau. Saalkirche mit Turm im Osten. Am Saal, besonders an der Südostecke und am Ostgiebel, und im unteren Teil des Chorturms akkurat versetztes romanisches Kleinquadermauerwerk erkennbar; die Oberflächen der Quader mit Hieb bearbeitet. Der obere Teil des Turms vornehmlich aus grob gehauenen Kalksteinen in nur annähernd lagerhafter Schichtung bestehend, wohl aus dem 15. Jahrhundert bzw. von 1684. An der Nordseite vermauertes Rundbogenportal als ehemaliger Zugang zum Chor bzw. späteren Sakristei. An der Ostseite großes Rundfenster in Vollziegelrahmung, vermutlich von 1891. Im ersten und zweiten Obergeschoss jeweils ein Schlitzfenster; das obere mit Jahreszahlen „1788“ am Sturz und „1891“ an der Sohlbank. Ein weiteres Schlitzfenster in der Südseite im ersten Obergeschoss, im dortigen Erdgeschoss ein Rundbogenfenster. Die ausbauchenden Turmmauern durch nachträglich, wohl im 19. Jahrhundert eingesetzte Eisenanker gesichert. Verschiefertes Walmdach, der First in Nord-Süd-Richtung; auf dem nördlichen Endpunkt eine Wetterfahne mit Jahreszahl „1911“. Auf der südlichen Dachfläche eine Gaube für die Stundenglocke und das Zifferblatt der Uhr.
Der rechteckige Saalbau mit hohem Mansarddach. An der Südseite im westlichen Teil ein nachträglich eingefügtes, gotisches Spitzbogenportal, das Gewände aus Kalksteinquadern gefügt; die aufgedoppelte Tür mit diagonal angeordneten profilierten Brettern, 19. Jahrhundert. Schräg darüber ein einfaches Rechteckfenster in dreiseitig umlaufender Kantholzrahmung über einer Sohlbank aus Muschelkalkstein, ehemals Zugang auf die Empore. Westlich darüber ein schmaler Konsolstein. Das Korbbogenfester im Westgiebel ebenso wie die drei an der Nord- und die zwei, fast rundbogig ausgebildeten an der Südseite von 1788. Zwischen dem östlichen und mittleren Fenster der Nordseite ein nur im unteren Teil überkommener, jetzt vermauerter mittelalterlicher Eingang. Reste eines Verputzes mit Eckquaderimitation von 1891 an der Nordostecke verblieben; möglicherweise damals auch die Kalksteingewände der Korbbogenfenster überputzt. Das ziegelgedeckte Mansarddach mit je drei stehenden Gauben an den Langseiten.
Innenraum. Saal mit umlaufender Doppelempore unter einer unverputzten, blaugrau gestrichenen Holztonne von 1788. Ein kleiner Stand in der Nordostecke eingefügt. Die Empore grau gestrichen, die Brüstungsfelder rotbraun, mit eingezogenen Ecken in von Rahmenfriesen begleiteten einfachen Rechteckfeldern; diese in gebrochenem Altweiß gefasst. Kannelierte Pilaster auf den Brüstungsflächen in gleicher Farbigkeit. Die Rechteckpfeiler mit einfacher Architravzone geschmückt, als Teil des Dachtragwerks bis zur Decke reichend. Spitzbogiger Triumphbogen, das Gewände aus Sandstein-Werkstein mit Fase versehen. An der Triumphbogenwand ein Strahlenkranz, darüber eine spitzbogige Ädikula mit der Figur des segnenden Christus, wohl aus dem 19. Jahrhundert. Der Chor eingezogen, kreuzgratgewölbt. In der Nordwand eine spätgotische Sakramentsnische mit Architekturrahmung. Die spitzbogige Öffnung mit einem Gitter aus Flacheisen verschlossen. Schlichte Kirchenbänke von 1788. Der Fußboden gedielt. Hinter dem Orgelprospekt die auf den Dachboden führende Stiege mit dem Rest eines barocken Brettgeländers. Die Brettertür zum Dachboden innenseitig mit floralen Motiven und Füllhörnern bemalt. Der obere Teil des Mansardach ein einfaches Kehlbalkendach mit doppelt stehendem Stuhl. Das Turmdach ein Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl, Kopfstreben und V-Aussteifung in Nord-Süd-Ausrichtung, 16./17. Jahrhundert.
Ausstattung. Gemauerter Altar, wohl von 1982; in diesem Jahr der Säulenaltar, wohl von 1788, entfernt; Fragmente von diesem, wie bspw. Postamente, Säulenschäfte, Akanthusblattkapitelle, auf dem Dachboden gelagert. An dem nördlichen Chorbogenpfeiler Kanzel von 1788 mit polygonalen Fuß und rechteckigem Schalldeckel; der Korb rechteckig mit eingezogenen Ecken; die farbliche Gestaltung analog derjenigen der Emporen; jedoch die Flächen hier marmoriert. Auf der Vorderseite in einem mit der geschlossenen Fürstenkrone bekrönten Kartuschenfeld die Initialen „CG“ von Fürst Christian Günther zu Schwarzburg-Sondershausen (reg. 1758-1794); an der Seite ein lateinisches Kreuz mit Kleeblattenden aufgemalt. Spätgotischer Taufstein mit sechseckigem Becken, aus der Filialkirche St. Petrus aus Wiedermuth nordwestlich von Ebeleben; vermutlich nach Abbruch des dortigen Vorgängerbaus, 1892/ 1893, hierher transloziert. Die Orgel mit klassizistischem Prospekt ein Werk von Dittus aus Großburschla bei Wanfried von 1824. Drei Eisenhartgussglocken, 1919 (i) gegossen in Apolda von Schilling & Lattermann. In der südöstlichen Ecke der Glockenstube die 1878 (i) von Friedrich Kühn & Sohn (Gräfenroda) angefertigte mechanisch betriebene Turmuhr.
Kirchhof. An der nordöstlichen Seite verblieben, am Zugang von der Schulstraße bzw. vom Kirchberg Reste der Einfriedung. An der Südseite, außerhalb des Kirchhofes, ein Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges aus Muschelkalk. Das auf einer kleinen Plattform stehende, übergiebelte Mahnmal mit Halbrelief eines Soldaten mit Gewehr und Helm zwischen den polierten Gedenkplatten aus Granit.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Die Orgel mit klassizistischem Prospekt ein Werk von Dittus aus Großburschla bei Wanfried von 1824.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrer: Frank Krause
Gemeindepädagogin: Mandy Ringk
Gemeindemitarbeiterin: Eveline Isserstedt

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Veranstaltungen:

Adventsnachmittag in Rockstedt
Sa  16.12.2017  14:00 Uhr
Veranstaltungsort: Rockstedt Backhaus
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Adventsmusik in Holzthaleben
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Holzthaleben www
So  17.12.2017  14:00 Uhr
Veranstaltungsort: Holzthaleben Peter und Paul-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Holzthaleben,
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Christvesper in Rockstedt
So  24.12.2017  16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Rockstedt St. Bonifatius-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Rockstedt,
Weihnachtsgottesdienst in Holzthaleben
Zentralgottesdienst
Mo  25.12.2017  10:30 Uhr
Veranstaltungsort: Holzthaleben Peter und Paul-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Holzthaleben,
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Weihnachtsgottesdienst in Ebeleben
Zentralgottesdienst
Mo  25.12.2017  13:30 Uhr
Veranstaltungsort: Ebeleben Gemeindesaal
veranstaltende Gemeinde: Ebeleben,
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Weihnachtsgottesdienst in Großbrüchter
Zentralgottesdienst
Di  26.12.2017  10:30 Uhr
Veranstaltungsort: Großbrüchter St. Spiritus-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Großbrüchter,
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Gottesdienst zum Jahresabschluss in Ebeleben
Zentralgottesdienst
So  31.12.2017  16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Ebeleben St. Bartolomäi-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Ebeleben,
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Besinnliche Andacht zum Jahresabschluss in Holzthaleben
So  31.12.2017  18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Holzthaleben Peter und Paul-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Holzthaleben,
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