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Ebeleben

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Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Sprechzeiten Pfarrer: nach Vereinbarung
Pfarramt/Büro: Markt 1, 99713 Ebeleben
Telefon: 036020 72877 Gemeindebüro: 036020 888339
E-Mail: ebeleben@suptur-bad-frankenhausen.de
Name der Kirche: St. Bartolomäus-Kirche
Adresse der Kirche: 99713 Ebeleben
Försterplatz 6
Entstehungszeit der Kirche: Von einem angeblich im 11. Jahrhundert errichteten Vorgängerbau fehlen jegliche Spuren. Die jetzige Kirche entstand im späten Mittelalter; die älteste Glocke datiert auf das Jahr 1495. Eine Inschrift im Turmuntergeschoss nennt das Jahr 1511. Im Winter 1522/23 (d) wurden die Tannen für das Turmdachwerk gefällt; gleichzeitig entstand der eichene Glockenstuhl. Nach Aufhebung des Zisterzienserklosters in Marksußra und der Einführung des evangelischen Glaubens 1544 diente die Kirche den Herren von Ebeleben auch als Grablege. Diese Funktion behielt das Gotteshaus auch unter den seit 1601 in Ebeleben residierenden Grafen von Schwarzburg-Sondershausen. Christian Günther I. (1578-1642) von Schwarzburg-Sondershausen ließ eine gräfliche Begräbnisstätte mit Sakristei anfügen, in der 1616 sein früh verstorbener Sohn Johann Günther III. (1615-1616) und 1623 seine Gemahlin Anna Sibylle, geborene von Schwarzburg-Rudolstadt (1584-1623), beigesetzt wurden. 1627 überführte man beide nach Sondershausen. 1654 fand die jüngste Tochter des Ehepaars, Clara Sabina (1623-1654), hier ihre letzte Ruhestätte. 1675 erfolgten Reparaturen am Kirchen- und Turmdach. Christian Wilhelm I. von Schwarzburg-Sondershausen (1647-1721) ließ die Kirche von etwa 1700 bis 1704 umfassend erneuern. 1720 stiftete er auch den Kanzelaltar. 1837 wurde Fürst Günther Friedrich Carl I. von Schwarzburg-Sondershausen (1760-1837) auf eigenen Wusch in der Kirche beigesetzt. 1868 erfolgte eine Ausbesserung des Turmdachs, das 1930 unter Auswechslung einiger Hölzer neu verschiefert wurde. 1875 konnte eine Renovierung des Innenraums einschließlich der Turmhalle vorgenommen werden. Im Zuge der von 1930 bis 1934 andauernden Umbauarbeiten wurden die Emporen zum größten Teil abgetragen und unter Einsatz nachgearbeiteter Elemente wieder neu aufgebaut, gedielt, verputzt und verschalt. In die Ostwand des Turmes brachte man ein neues, ihn mit dem Saal verbindendes Portal ein. Die bis dahin in einem Block zusammengefassten Kirchenbänke wurden in zwei, beidseits eines Mittelgangs angeordneten Blöcke geteilt. Mittelgang und Vorraum des Saals erhielten einen roten Tonplattenbelag, die anderen Bereiche eine neue Dielung. Turm und Saalbaudach erlitten während der Kämpfe in den letzten Kriegstagen 1945 Schäden. 1991 baute man eine Drainage an der Südseite des Baus ein. 1993 wurde der Turm umfassend saniert. Man setzte das Dachtragwerk des Saals zimmermannsmäßig instand; das Dach erhielt eine Deckung mit roten Hohlziegeln. 1998 wurde die Holztonne komplett erneuert, der Innenraum nach eingehenden restauratorischen Untersuchungen neu gefasst. 2000/ 2005 erfolgte die Restaurierung des Altars, der Emporen und der Fürstenloge, 2003 erhielten die Altarplastiken einen wenig befriedigenden neuen Anstrich.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Die Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus steht erhöht auf einem Sporn östlich der ehemaligen Schlosswache (siehe Profanbau, Försterplatz 4, 5 und Parkanlage Ebeleben) und westlich des Marktes.
Außenbau. Spätgotische Saalkirche mit dreiseitigem Ostschluss und Turm im Westen mit steilem, von vier Ecktürmen begleitetem Walmdach. Die Wände des Saalbaus ganzflächig verputzt, die regelmäßigen Eckquader an den Kanten des Ostabschlusses sichtbar belassen. Verhältnismäßig hoher Sockel mit ausgezogener Kehle und Wulst als Abschlussprofil, das gekehlte Traufgesims umlaufend vorhanden. Die Chorwände axial von jeweils einem hohen spitzbogigen, tief in der Wand sitzenden Fenster in steinernen Gewänden durchbrochen. Der östliche Teil der Saalnordseite öffnungslos, der westliche durch drei Achsen in regelmäßigen Abständen geöffnet, in der östlichen, relativ zentral liegend, der Zugang in den Saalbau. An der Saalsüdseite im östlichen Bereich der jetzt ein-, ehemals zweigeschossige, sehr flach gedeckte Anbau der gräflichen Grabkapelle; in seiner Ostwand eine, in seiner Westwand zwei schmale spitzbogige Fenster in steinernen Gewänden. Im westlichen Bereich der Saalsüdseite zwei Achsen, in deren östlicher ein Ochsenauge. Hohe zweibahnige Spitzbogenfenster mit hölzernem Maßwerk im Bogenfeld. Die Leibungen der Gewände mit Brettern verschalt und überputzt. Der Eingang an der Nordseite über eine breite, mehrstufige Steintreppe mit Zwischenpodest von der Straße aus erreichbar, das rechteckige Portal mit schlichtem, steinernem Gewände mit umlaufender Fase und zweiflügeliger hölzerner Füllungstür mit dekorativ gestalteten Feldern. An der Nordseite des Turmes, in Verlängerung des Saalbaus, ein 1996 erneuerter Anbau für den separaten Aufgang auf die Empore und den Turm. In der rechteckigen Türöffnung Türblatt mit aufgedoppelter Diagonalverbretterung von 1934, mit älteren Beschlägen. Westlich davon ein schmales Fenster und ein wohl ebenfalls 1934 in die westliche Giebelwand eingesetztes, spitzbogiges Fenster. Die nördliche Dachfläche des Saalbaus von drei, die südliche von zwei stehenden, nicht axial angeordneten Gauben durchbrochen.
Der Turm aus der Achse des Saalbaus nach Süden versetzt. Der Turmschaft durch schlichte gekehlte Gurtgesimse in drei Geschosse gegliedert; der Sockel wie am Saalbau mit Kehle und Wulst profiliert, das Traufgesims gekehlt. Auf den aus Bruchsteinen gemauerten Wänden großflächig Putzreste erhalten, an den Kanten kräftige Eckquader. Wenige, axial eingebrachte Öffnungen. Der nachträglich, wohl um 1900, in die Westwand des Erdgeschosses eingebrochene Zugang schmal und spitzbogig, der Gewändebogen gefast. Über dem Scheitel ein Ochsenauge in schlichtem, steinernem Gewände. An der Südseite ein schmales hohes spitzbogiges Fenster. Das zweite Turmgeschoss öffnungslos. In der Glockenstube nach Osten und Westen spitzbogige Öffnungen mit Fragmenten zweibahniger Maßwerkfenster in steinernen, aus Werksteinen bestehenden Gewänden. Die Mittelsäulen verloren gegangen, die aus einem Sandsteinblock gefertigten Maßwerke der Bogenfelder mit zwei bzw. vier Schneußen versehen. An der Nord- und Südseite schlichte rechteckige Öffnungen.
Der steile Turmdach mit Ecktürmchen ausgestattet, die nördlichen mit oktogonalen, die südlichen mit quadratischem Grundriss, ihre Spitzen mit Turmknopf versehen. Auch der Grundriss der Laterne quadratisch, der vergoldete Turmknopf mit Wetterfahne bekrönt. An der Wetterfahne die Jahreszahl „1793“, das Monogramm „CG“ Christian Günthers I. (reg. 1758-1794) und die Jahreszahl „1993“, das Jahr der letzten Turmsanierung. Das Turmdach in Altdeutscher Deckung verschiefert.
Innenraum. Saal und Chor einheitlich von der nachträglich mit Zugseilen gesicherten barocken Holztonne überdeckt und bis auf den Altarplatz mit gleichem Fußbodenniveau. Zweistöckige umlaufende Empore mit gedrungenen Pfeilern und schlicht kassettierter Brüstung, in den 1930er Jahren größtenteils nach historischem Vorbild erneuert. Die Emporenaufgänge im westlichen Teil von 1934. Im östlichen Bereich der südlichen Empore die viergliedrige Fürstenloge, mit verkröpfter Sockelzone über schlichten Pfeilern, Pilastervorlagen mit korinthischen Kapitellen und reich profiliertem Gebälk. Die Oberflächen wie die Pfeiler der Emporen marmoriert. Die Brüstungen mit Akanthusranken, Rocaillen und Muscheln verziert; der Zierrat 1727 durch Christian Johann Biedermann (vor 1694-nach 1740) geschaffen. Auf dem Gebälk in der Mitte eine reich mit Laubwerk und Feston geschmückte, mit dem Fürstenhut besetzte Kartusche mit Monogrammen „A“ für August I. (1691-1750) von Schwarzburg-Sondershausen und „CS“ für seine Gemahlin, Charlotte Sophie (1696-1762). Unterhalb der Fürstenloge der korbbogige Zugang in die zweijochige kreuzgewölbte gräfliche Begräbnisstätte, jetzt als Sakristei genutzt. Das Gestühl größtenteils aus den frühen 1930er Jahren stammend, auf den Emporen noch Teile der Bänke aus dem frühen 18. Jahrhundert mit floral verzierten Wangen erhalten.
Im Chor drei Ausmalungen nachgewiesen. Im östlichen Bereich der nördlichen Chorwand eine kielbogige, grob profilierte Sakramentsnische aus Sandstein, mit Fragmenten Malerei in Schwarz und eine verwitterte Inschrift. Eine weitere Nische an der Südostwand des Chores, zu Teilen vom Kanzelaufgang verdeckt.
Verglasung. Die kreisförmigen Elemente der Bogenfelder wurden mit Buntverglasungen des 19. Jahrhunderts geschlossen.
Die Turmhalle gewölbt, die Grate des Kreuzgewölbes mit dünnen Rippen aus Stuck belegt, als Schlussstein ein knopfartiger Abhängling, die stuckierten Gewölbeanfänger profiliert. An der Nordseite Inschriftenstein mit dreizeiliger Inschrift in erhabener gotischer Minuskel: „Anno•dm•m / ccccc•xi•ihs / nacarenus•rex•ivbsic!“. Das schmale spitzbogige Fenster an der Südseite mit einer ornamentalen Buntverglasung des 19. Jahrhunderts geschlossen, westlich von ihm von einem Konsolstein gehaltenes Gesims in der Wand. Im östlichen Bereich der Nordwand Reste einer Quadermalerei erhalten; außerdem zwei weitere Ausmalungen mit floralen Motiven nachgewiesen. An der Ostseite als Öffnung zum Saal großer Rundbogen auf profilierten Kämpfersteinen, jetzt zugesetzt; in der Zusetzung ein romanisierendes Werksteinportal, um 1930 geschaffen, mit zweiflügeliger, teils verglaster Füllungstür und Tympanon mit dreizeiliger Aufschrift: „Nahet / euch zu Gott, so / naht er sich zu euch“.
Über dem Saal ein Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl, in den Vollgebinden Zugbalken, der westliche mit Inschrift: „M: NIC: CONR: BIEL: PAST: FABRIFICANDI: MAR: PIRG: 1700:“. Das Läutegeschoss des Turmes eine verschieferte Fachwerkkonstruktion mit zweifacher Verriegelung und gegenständigen Fußstreben in den Eckgefachen; das Fachwerkgefüge um die Mauerwerksöffnungen ausgesetzt. Das Turmdach ein dreifaches Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl ohne Spannriegel, zur besseren Queraussteifung nachträglich Kreuzstreben eingefügt. Die Fialtürmchen an den Ecken konstruktiv eingebunden.
Ausstattung. Der Kanzelaltar von 1721 aus der Werkstatt des Sondershäusener Hofbildhauers Christoph Meil (1659-1726), 1934 durch einen zweistufigen Unterbau erhöht und nach Osten verschoben. Die kronenartige, den Fürstenhut tragende Schalldeckelbekrönung und zwei den Aufsatz seitlich begleitende Schneckenvoluten verloren. Zweigeschossige Kanzelwand oberhalb des steinernen Altarblocks. Das untere Geschoss breiter als das obere und durch Gesimse in Sockel und Hauptteil untergliedert; an dem breiten und hohen Architrav der fünfseitige Kanzelkorb befestigt. Die obere Zone mit dem Kanzelzugang durch ein breites Gebälk abgeschlossen, darauf in der Mitte ein Fürstenhut und seitlich zwei Flammenurnen. An der Südseite einläufige, geschwungene Treppe. In beiden Etagen Pilastern mit korinthisierenden Kapitellen; die oberen seitlich des Kanzelzugang mit üppigen Fruchtzöpfen geziert, über dem Kanzelzugang ein Feston. Auf den Brüstungen des Kanzelkorbs, in Laubwerk eingebunden, ein Schild mit dem Schwarzburger Wappen und Kartuschen mit den Spiegelmonogrammen des Fürstenhauses „CW“ für Christian Wilhelm I. und „G“ für seinen Sohn und Mitregenten Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen (1678-1740). Die Kanten mit Fruchtzöpfen kaschiert. Vor den Pilastern der unteren Etage zwei beinahe mannshohe Schnitzplastiken auf kleinen, durch Verkröpfungen in den Lauf des Sockelgesimses einbezogenen Konsolen, links (nördlich) Moses mit der Gesetzestafel, rechts (südlich) der Salvator mit Weltkugel in der linken Hand und zum Segen erhobener rechter Hand.
Westlich des Chores hölzernes Taufbecken, die balusterartig geformte Säule von Blattwerkvoluten gestützt, an der Oberseite des Standplatte Inschrift: „VOLCKM: TOB: HERR: 1701“.
Die Orgel von 1892, ein Werk von Eifert (Stadtilm), 1934 durch die Orgelbauanstalt Wilhelm Sauer (Frankfurt a.d. Oder) umgebaut.
An der Nordwand der Turmhalle bemerkenswertes Epitaph für Hans von Ebeleben (gest. 1569) und seiner Gattin Magdalena, geborene Pflug von Lamperswalde (gest. 1565); in klassischer Dreiteilung mit Sockel, Mittelteil und Aufsatz. Im Mittelteil die Figuren der beiden hier gedachten Personen, links die des Hans von Ebeleben in Rüstung, die rechte Hand auf den Griff des Schwertes gestützt, rechts die etwas kleinere seiner Gattin in schlichtem Gewand und mit Haube. Am Boden zwischen beiden der Helm des Ritters, zu seinen Füßen eine kleine Krone. Die Skulpturen unter schlichten Rundbögen mit Muschelrücklagen stehend. Deren gemeinsamer Kämpfer als Konsole gestaltet und mit einem schmalen Kopf besetzt. Die Bögen seitlich jeweils mit zwei Wappen besetzt, die Volutenwangen auf Höhe der Kapitelle mit einem schlanken, dunklen Schafskopf abschließend. Auch auf den Schäften der flankierenden Säulen einst Wappen der Ahnenprobe befindlich. Seitlich rahmend Volutenwangen mit im Flachrelief ausgearbeiteten Ranken. Über dem mit reicher, bandartiger Ornamentik und Zahnschnittfries versehenen Architrav ein Aufsatz mit Relief der in Anbetung dargestellten Familie des Ritters vor der Auferstehung Christi, gerahmt von den vor Pilastern stehenden Tugendfiguren der Hoffnung (Spes) und Stärke (Fortitudo) sowie im Flachrelief verzierten Volutenwangen. Als Bekrönung Relief von Gottvater mit der Weltkugel. Der Sockel zweigeteilt, mit langer Inschriften. Das Epitaph 1899 überfasst, dabei wohl auch Veränderungen, u. a. an den Wappen, vorgenommen. An der Südwand der Turmhalle barockes, von Engelsfiguren begleitetes, sandsteinernes Grabmal für Friederike Auguste von Schwarzburg-Sondershausen (1723-1725), gestiftet 1725 von den Eltern, August I. von Schwarzburg Sondershausen-Ebeleben (1691-1750) und Charlotte Sophie, geborene von Anhalt-Bernburg (1696-1762). An den Wänden weitere, stark verwitterte Grabsteine des 17. und 18. Jahrhunderts.
Geläut. In dem um 1523 abgezimmerten, ursprünglich zweijochigen, später um ein weiteres Joch erweiterten Glockenstuhl eine Bronzeglocke von 1495 mit Umschrift in gotischer Minuskel “Anno domini millesimo quadrigentesimo xcv tertia post margarethe factum est hoc opus osanna“, folgend ein Medaillon mit Engelsdarstellung; darunter ein paralleler, doppelter Seilstab und ein Spitzbogenfries mit hängenden Blättern sowie ein von zwei T-Kreuzen und sechs Hohlpfennigen flankiertes Madonnenrelief. Weiterhin zwei Bronzeglocken von Schilling & Lattermann aus Apolda, 1930 und 1967 gegossen.
Kirchhof. Der seit 1635 nicht mehr belegte Kirchhof mit drei Treppenaufgängen. Am Nordaufgang, in die westliche Einfriedung des Kirchhofs eingelassen, das Denkmal für den letzten Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen, Karl Günther (1830-1909), von 1912, mit Architekturrahmung und Wappen. 1952 erneuerte man die nördliche, 1959 östliche Umfassungsmauer. 1990 die Kirchenmauer von der Ostseite bis zum benachbarten Privatgrundstück gezogen. Eine schmale Pforte südöstlich des Chores führt in den Kirchgarten.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Die Orgel von 1892, ein Werk von Eifert (Stadtilm), 1934 durch die Orgelbauanstalt Wilhelm Sauer (Frankfurt a.d. Oder) umgebaut.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrer: Frank Krause

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Veranstaltungen:

Gottesdienst in Ebeleben
So  25.06.2017  09:45 Uhr
Veranstaltungsort: Ebeleben St. Bartolomäi-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Ebeleben,
Gottesdienst in Ebeleben
So  09.07.2017  09:45 Uhr
Veranstaltungsort: Ebeleben St. Bartolomäi-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Ebeleben,
Bläsermusik mit Bläserinnen und Bläsern des Kirchenkreises in Schernberg
Details
Kirche Schernberg Außenansicht www
Fr  01.09.2017  19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Schernberg St. Crucis-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Schernberg,
teilnehmende Gemeinden: Allmenhausen, Billeben, Ebeleben, Gundersleben, » alle 17 Gemeinden anzeigen
Adventsmusik in Holzthaleben
Details
Holzthaleben www
So  17.12.2017  14:00 Uhr
Veranstaltungsort: Holzthaleben Peter und Paul-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Holzthaleben,
teilnehmende Gemeinden: Allmenhausen, Billeben, Ebeleben, Gundersleben, » alle 17 Gemeinden anzeigen
           
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