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Hohenebra

« zurück » Karte » Pfarrbereich Sondershausen II » Hohenebra

Gemeindeblatt (eingestellt am 11.08.2017):
Gemeindebrief_September_bis_November_2…

Kirche Außenansicht:
Kirche Innenansicht:
Pfarramt/Büro: Gottesackergasse 4, 99706 Sondershausen
Ansprechpartner/in: Evelyn Mennekamp
Telefon: 03632 - 782389
Fax: 03632 - 6674356
E-Mail: buero-sondershausen1@suptur-bad-frankenhausen.de
Öffnungszeiten Gemeindebüro: Dienstag: 13.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 bis 13.00 Uhr
Name der Kirche: Gloria Deo-Kirche, vorher Andreas-Kirche
Adresse der Kirche: 99713 Hohenebra
Pfarrgasse ohne Nr.
Entstehungszeit der Kirche: Die vom Kirchhof umgebene Kirche befindet sich im historischen Ortskern in unmittelbarer Nachbarschaft zum sich westlich anschließenden ehemaligen Ilfelder Stiftsgut (1829 abgebrannt).
Die im Mittelalter zur Sedes Jechaburg gehörige Kirche war ehemals dem hl. Andreas geweiht und ist seit 1574 Mutterkirche der zu Thalebra. Von einem romanischen Bau blieben die Untergeschosse des Westturms erhalten. Der östlich anschließende rechteckige Saalbau ist jünger, stammt im Kern aber aus der Spätgotik. Seine heutige Gestalt geht auf einen Umbau in den Jahren 1724/26 zurück. Damals erhielt der Saalbau einen Emporenaufgang; in das Mauerwerk schlug man große Rechteckfenster hinein. Dem Westturm wurde seinerzeit oder bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts – als Folge der Brandschädigungen am Dachtragwerk 1655 durch Blitzeinschlag – über einem mächtigen Holzgesims seine ortsbildprägende geschweifte Haube mit offener Laterne, Haube und Bekrönung aufgesetzt. Die stark verfallene, in Teilen eingestürzte Kirche (Ostgiebel, Empore) wurde von 1991 bis 1999 wieder aufgebaut und grundhaft instand gesetzt.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Bauzustand der Kirche: Außenbau. Rechtsaal mit Krüppelwalmdach und Turm im Westen. Vom mittelalterlichen Bau aus Muschelkalksteinen am Saalbau je ein vermauertes Rundbogenfenster an der Süd- und Ostseite erhalten. Der die Südfassade gestalterisch betonende zweiläufige Emporenzugang von 1724/26 asymmetrisch im westlichen Bereich angefügt. Die zwischen die Holzstützen der Dachkonstruktion gespannten Geländer bestehen aus geschnitzten Brettern aus der Bauzeit. Der Zugang in den Saal und auf die Empore axial übereinander liegend; beide in steinerner Rahmung mit scharrierter Oberflächenbearbeitung und Fase an den Ecken. Auf dem Sturzgewände des ebenerdigen Zuganges die Jahreszahl „1725“. Aus dieser Zeit verblieben auch die Füllungstüren mit jeweils 2x2 Feldern und kräftigen Rahmenfriesen. Am bzw. unter der östlichen Dachhälfte ist die vermauerte Rundbogenöffnung des Vorgängerbaus erkennbar. Der Emporenzugang trägt einen vermutlich als Opferkasten fungierenden schmalen Rechteckbehälter aus verziertem Metallblech, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Vor der Südfassade eine rechteckige Stele aus Buntsandstein mit Inschrift „HE 1781“. Die Nordfassade von drei Rechteckfenstern in einfacher Kantholzrahmung durchbrochen; im östlichen Teil an der Südfassade zwei solcher Öffnungen. Schlichte Ostfassade; der Fachwerkgiebel Mitte der 1990er Jahre komplett erneuert. Seine zurückliegende Gefachausmauerung verblieb ohne Verputz.
Der mit vier Stück Eisenankern zur Mauerwerksstabilisierung umgurtete Westturm zeigt Schlitzfenster an seiner Südfassade, im obersten – wie an allen anderen Fassaden – des als Glockenetage genutzten Geschosses kleine paarig angeordnete rundbogige Schallöffnungen. Der Rundbogenzugang in der Westseite nachträglich in das Mauerwerk hinein geschlagen.
Innenraum. Einfacher Saalbau mit verputzter Holztonne und dreiseitig umlaufender Doppelempore von 1724/26 (Mitte der 1990er Jahre wieder hergestellt). Die Tragkonstruktion der Empore aus einfachen Holzstützen und Balken bestehend, die schlichten Brüstungsfelder mit Rahmenfriesen durch gedrehte Halbsäulen unterteilt. Nachträglich fünf Zuganker auf Höhe der zweiten Empore eingebaut. Die farbliche Ausgestaltung des Innenraums wurde Mitte der 1990er Jahre in Anlehnung an die barocke Gestaltung in einfachen Formen geschaffen. An der Holztonne zeigen „archäologische Fenster“ die rekonstruierte Farbfassung aus dem 18. Jahrhundert. Im Scheitel wird diese als Kreisform, an den Kämpfern als Rechteckfelder präsentiert: Fonds im kräftigen Blau als Marmorierung mit gliedernden Bändern in Rotbraun. Von der ersten Empore konnte durch einen heute nicht mehr genutzten Zugang das erste Obergeschoss des Westturms erreicht werden. Einfaches hölzernes Kirchengestühl aus dem 18. Jahrhundert; die Emporen sind an ihrer Westseite mit derselbigen Bogenform aufnehmenden schlichten Bänken ausgestattet.
Der Chor wird von dem zeittypischen protestantischen Kanzelaltar dominiert. An der Südseite befindet sich ein geschlossener Stand; westlich anschließend - und an der gegenüberliegenden Nordwand wiederkehrend - ein quer gerichtetes Gestühl; die Brettertüren aus der Entstehungszeit des 18. Jahrhunderts mit S-Bänder.
Der Turm ehemals im Erdgeschoss gewölbt und über eine jetzt vermauerte Doppelarkade zum Saal hin geöffnet. Im ersten Obergeschoss ein weiterer, jetzt gleichfalls vermauerter Durchgang zum Kirchenschiff; der hölzerne Innenausbau der Obergeschosse spätgotisch, das Dachwerk barock, mit achtsäuligem Ständerkasten und geschweiften Bohle.
Ausstattung. Den Kanzelaltar fertigte parallel zu den Arbeiten in der Schlosskapelle zu Sondershausen 1725/26 Johann Caspar Jacobi (1685-1738). Sein architektonischer Aufbau aus Palmbäumen erinnert an die Altargestaltung der Trinitatiskirche in Sondershausen. Das Hohenebraer Werk gliedern zusätzlich ionische und korinthische Pilaster in der unter- bzw. oberhalb dem verkröpften Gebälk liegenden Fläche, Laub- und Bandelwerk sowie kräftige Fruchtgehänge. Die Ecken werden durch Granatäpfel akzentuiert. Über dem polygonalen Kanzelkorb der Schalldeckel mit Fürstenhut, den ein Strahlenkranz mit dem Symbol des Dreieinigen Gottes im zentralem Blütenkranz abschließt; seitlich davon abermals Granatäpfel positioniert. Teile des Schnitzwerkes (u.a. Schmuckkartuschen am Gebälk, ionisches Kapitell) verloren. Zur Rechten des Kanzelalters abgeschlossener Kanzelaufgang mit bekrönendem Akanthusschnitzwerk. Im Chor ein vom Vorgängerbau übernommener Taufstein aus dem späten 15./ frühen 16. Jahrhundert in zeittypischer Gestaltung: Zweiteilig, bestehend aus quadratischem Unterbau und polygonalem Becken. Eine um 1646/47 für die Schlosskapelle Sondershausen gefertigte Orgel erwarb 1681 die Kirchgemeinde. Diese Orgel wurde 1724/26 aus dem Vorgängerbau in den heutigen Kirchenbau integriert und 1778 durch ein Werk von Stephan Schmalz (Arnstadt) ersetzt (siehe Jahreszahl an der Südseite des Prospekts). Reparaturen erfolgten u. a, 1778, 1849, 1878 (siehe Jahreszahl an der nördlichen Seite des Prospekts) und 1906. Am Ein-/Ausgang steht ein rechteckiger Opferstein aus Muschelkalk mit Eisenbändern zur Verriegelung.
Von den drei älteren, im 19. Jahrhundert entstandenen Glocken ist keine erhalten; in dem wohl spätgotischen Glockenstuhl hängt eine Bronzeglocke von 1931, gegossen in der Gebr. Ulrich Glockengießerei AG Apolda / Kempten/Allgäu.
Von der Einfriedung des Kirchhofes bzw. ehemaligen Stiftsgutes verblieben fragmentarisch Mauerzüge aus Muschelkalk an der West-, Nord- und Ostseite; hier mit einer dem diametral gegenüberliegenden Pfarrhaus (Pfarrgasse 1) zugewendeten Torfahrt und Pforte; beide wohl nach 1930 als Spolien hierher transloziert. Die große rundbogige Torfahrt beidseitig mit Schmiegenkämpfer. Zwischen den Durchgängen ein mehrzeiliger Inschriftstein: „WER GOTT VERTRAUT / DER …“, ebenfalls aus Muschelkalk, mit Jahreszahl 1566. Der Inschriftstein befand sich bis um 1930 über einem heute nicht mehr nachweisbaren Sitznischenportal.
Außerhalb der Kirchhofmauer an der Westseite ein Gefallenendenkmal der Opfer des Ersten Weltkrieges aus Sandstein in pyramidaler Form auf abgetrepptem Sockel und mit den traditionellen Symbolen Ehrenkranz und bekrönender Adler.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014
Orgel: Eine um 1646/47 für die Schlosskapelle Sondershausen gefertigte Orgel erwarb 1681 die Kirchgemeinde. Diese Orgel wurde 1724/26 aus dem Vorgängerbau in den heutigen Kirchenbau integriert und 1778 durch ein Werk von Stephan Schmalz (Arnstadt) ersetzt (siehe Jahreszahl an der Südseite des Prospekts). Reparaturen erfolgten u. a, 1778, 1849, 1878 (siehe Jahreszahl an der nördlichen Seite des Prospekts) und 1906.
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rainer Müller (Hg., TLDA) entnommen dem dreibändigen Opus Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen. Kyffhäuserkreis 5.1-5.3, E. Reinhold Verlag 2014

Mitarbeitende:

Pfarrer: Friedrich Wegner
Kantor: Andreas Fauß
Gemeindemitarbeiterin: Evelyn Mennekamp

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Veranstaltungen:

20 Jahre Hey-Orgel - 20 Jahre OrgelSax in Sondershausen
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Konzert mit Ansage in Stockhausen
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'Allein die Schrift - der Schlüssel zum Leben'
Mi  27.09.2017  19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Sondershausen-Stockhausen St. Matthias-Kirche
veranstaltende Gemeinde: Sondershausen-Stockhausen,
teilnehmende Gemeinden: Sondershausen-Großfurra, Sondershausen-Jechaburg, Sondershausen-Stockhausen, Sondershausen-Trinitatisgemeinde I, » alle 13 Gemeinden anzeigen
           
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