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20.01.2019

Predigt zu Röm 12, 9-16 am 20.01.2019 (Pfarrer Martin Weber)

Move 1 Erdrückend

Buhhh, da geht aber einer ran. So vieles verlangst du. So viel prasselt auf mich ein. Wieder und wieder. Wenn ich das höre und lese, bekomme ich kaum Luft, kaum Zeit zum Nachdenken, was das eigentlich alles bedeuten soll.

Wie eine Lawine der Forderungen:

Hasst das Böse, hängt dem Guten an.

Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich.

Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.

Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht.

Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen.

Haltet euch nicht selbst für klug.

Die Lawine hat mich überrollt. Ich bin verschüttet unter all den Dingen die du schreibst und heraus feuerst. Verschüttet. Und jetzt beginne ich mich heraus zu graben. Jeden Brocken nach dem anderen.

Einer ist für sich alleine schon ein eigener Kraftakt.

Move 2 Stein für Stein

Liebe Schwestern und Brüder,

Hasst das Böse, hängt dem Guten an.

Das sagt er als erstes. Der Paulus, der große Mann, der von sich selbst sagt, dass er besser schreiben als mit seinen Gemeinden sprechen kann. Ein hehres Ziel.

Wenn ich nur immer unterscheiden könnte, was das Gute und das Böse ist. Manchmal wähne ich mich so im recht und auf der guten Seite, doch dann muss ich erkennen: So einfach ist es meist nicht. So vieles was ich nicht weiß. So vieles was ich nicht sehe.

Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich.

Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Und weiter geht’s. Wieviel Herzlichkeit gibt es in mir? Wie sehr ehre und wertschätze ich was andere tun oder wie sie sind. Ich sehe Rauhheit statt Herzlichkeit. Hastiges Beurteilen, statt geduldiges Warhnehmen.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Brennen für Gott. Geduldig, fröhlich, durchhaltenden, Diener sein und schwerelos. Immer wach.

Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.

Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht.

Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen.

Haltet euch nicht selbst für klug.

Ich kann nicht mehr. Ehrlich. Paulus, du hast hast mich geschafft. Das pack ich nicht. Die Weihnachtszeit ist noch nicht vorbei und ich bin schon wieder bedient. Was sollen solche Absätze in  deinen Briefen, die so klug und wunderbar erdacht sind?

Soll ich mich motiviert fühlen?--> Bei dem Berg Fehlanzeige

Soll ich mich schlecht fühlen?--> Das Ziel ist erreicht.

Aber ich glaube nicht, dass das nun der einzige Zweck ist: Mich zu erniedrigen. Sie zu erniedrigen. Aufzuzeigen, was wir alles nicht können, nicht vermögen.

Ich wende meine Augen ab von mir. Woher kommt mir meine Hilfe?

Sie kommt nicht aus dem was ich schaffe.

Sie kommt von dem der mich geschaffen hat!

Move 3 Anfangen

Ich ziehe mich heraus aus der Lawine.

Falsch: Ich werde herausgezogen. Vom Ruf aus der Krippe.

ICH LIEBE DICH.

Ich beschaue die Brocken, spüre, dass ich sie nie alle gleichzeitig bewegen werden kann. Sie alle sind gewichtig, sie alle sind wertvoll.

Also suche ich einen aus, hebe ihn auf und nehme ihn mit auf den Weg.

Einen von der Lawine die Paulus ausgeschüttet hat.

Nur einen. Damit bin ich beschäftigt.

Hasst das Böse, hängt dem Guten an.

Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich.

Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.

Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.

Segnet, die euch verfolgen; segnet, und verflucht sie nicht.

Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen.

Haltet euch nicht selbst für klug.

Also suche ich einen aus, hebe ihn auf und nehme ihn mit auf den Weg.

Einen von der Lawine die Paulus ausgeschüttet hat.

Nur einen. Damit bin ich beschäftigt.

AMEN

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