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16.11.2019

Wort zum Sonntag

Liebe Leserinnen und Leser, am 17.November ist wieder Volkstrauertag. Wir erinnern uns der Opfer der beiden Weltkriege: Millionen Menschen, die durch den Krieg ums Leben kamen – Soldaten und Zivilisten, Erwachsene, Greise, Frauen, Kinder…  Gefallene, die sterbend nach ihrer Mutter schrien und Mütter, die um ihre Söhne weinten. Menschen, die durch Flucht ihre Heimat, ihren Glauben und ihre Ideale verloren haben und die alten Systeme verfluchten. Sie haben sich geschworen: „Nie wieder Krieg!“ Aber wie sieht es weltweit aus? Wie sieht es in unserem Land aus? Über der kommenden Woche steht ein berühmtes Wort von JESUS Christus. „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden GOTTES Kinder heißen!“ Dieser Vers wurde mal so übersetzt: „Selig sind die Friedfertigen…“ Das klang wie: „Bleib friedlich und misch Dich nicht ein, Du kriegst nur Ärger…“ Zurzeit wird der Frieden in unserem Land bedroht, weil Menschen bedroht werden. „Wir machen Dich fertig!“ Das wird ihnen anonym im Internet. Per Handy oder wie auch immer angedroht. Wer will dann noch Verantwortung übernehmen, wenn er oder sie mit solchem Hass rechnen muss. „Friedfertig“ sein heißt nicht, sich zurückzuziehen. Sondern bereit sein, Frieden zu stiften ohne jemanden fertig zu machen. JESUS macht in seiner Botschaft deutlich: „Den Bösen kannst Du nicht vertreiben, wenn Du die Mittel des Bösen benutzt.“ Frieden kann nur durch Friedensstifter gelingen, nicht durch Kriegstreiber. Der Historiker Prof. Ch. Clark schreibt über die Ursachen des 1. Weltkrieges auch über die Rolle der Medien. Wie sie mit dazu beitrugen, dass Europa in diesen furchtbaren Krieg taumelte. (1) Wer jetzt gleich auf die Presse oder andere Medien schimpft, hat nichts verstanden. Denn es geht um die Macht auch unserer Worte und Gesten. Es geht um uns alle: Um Sie, lieber Leser, liebe Leserin, um mich. Wozu stiften wir mit unseren Worten an? Wie reden wir über Menschen, die eine andere Meinung haben als wir? Große Waldbrände fangen mit kleinen Flammen an. Große Kriege auch. JESUS fordert uns heraus: „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden GOTTES Kinder heißen!“ Für alle, die jetzt denken: „Da kann man nur verlieren!“ – JESUS zeigt uns das Gegenteil. Die Bibel erzählt uns: JESUS „hat sein Leben lang keine Sünde getan; nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. Beschimpfungen ertrug er, ohne mit Vergeltung zu drohen, gegen Misshandlungen wehrte er sich nicht; lieber vertraute er sein Leben Gott an, der ein gerechter Richter ist.“(2) GOTT, der Richter, hat JESUS Recht gegeben. JESUS ist auferstanden. Die Verlierer werden die großen und kleinen Kriegstreiber sein, egal, wieviel Siege sie errungen haben. Wer sich von JESUS anstecken lässt, sein Herz auf den Frieden auszurichten, wird als Sohn und Tochter GOTTES nicht verlieren. Lassen Sie sich anstecken von JESUS, der sagt: „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden GOTTES Kinder heißen!“

Pfarrer Reinhard Süpke, Oldisleben

1 Christopher Clark: Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkried zog

2 1. Petrusbrief 2,21ff

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