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13.04.2019

Wort zum Wochenende

Der andere Gott

Gottes Sohn: ein Diener der Menschen – kein Held. Mit ihm lässt sich nicht prahlen. Keine Angst machen. Keine Macht ausüben. Die Bilder dieses Gotteskindes sind nicht schön in diesen Tagen. Er wird angefeindet. Bespuckt. Geschlagen. Verhöhnt. Er wird verraten. Gefangen genommen. Und ans Kreuz geschlagen.
Und er selbst?
Kein gepanzerter Held, den das alles nicht berührt. Im Gegenteil: Er weint. Er ist verzagt. Zittert vor Angst. Er hadert mit Gott. Und seinen Schmerz schreit er zum Himmel. Ganz Menschensohn ist er. Er lässt nichts aus von unserem Menschsein. Er gibt sich hin – aus Liebe.

Er zeigt uns, wo Gott sein will. Nicht im Himmel, mit sicherem Abstand. Nein, auf der Erde, nah bei uns Menschen. Er lebt mit uns. Weint unsere Tränen. Teilt unseren Schmerz.

Angst machen und andere bedrohen kann man mit ihm nicht. Nur seiner Liebe hingeben und sie leben. Wer ihm folgt, wird verwundbar bleiben. Berührbar, auch wenn es schmerzt. Und er wird wissen: Gott lässt uns nicht allein. Er hat in seinem Sohn durchlitten, was das Menschsein ausmacht. Ohne aufzugeben und darin unterzugehen. Christus zeichnet uns in Gottes Hände. Schreibt unsere Namen ein, in sein Gedächtnis – das länger bleibt als unsere Zeit.

 

Viktoria Rode

Ordinierte Gemeindepädagogin für Religionsunterricht & Familienarbeit

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