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Andachten

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09.12.2018

Andacht im Radio Artern
siehe www.radio-artern.de (oder UKW 100.5)

"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." | Lk 21,28

Jesaja 35,10 Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Liebe Radiogemeinde,

die Adventszeit ist auch eine Zeit voller schöner alter Lieder. Manche singen wir sofort mit. Wie z.B. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…“

Aber dann gibt es Lieder, die werden nicht so oft gesungen. Und werden noch seltener verstanden. Wie z.B. das Lied: „O komm, o komm, du Morgenstern…“

Da kann es zu Missverständnissen kommen. Vor zwanzig Jahren lief in den Kinos ein Film mit Namen „Deep Impact“. In diesem Film geht es darum, dass ein Komet auf die Erde zurast. Wenn er die Erde trifft, dann gibt es eine unsagbar große Katastrophe! Natürlich gibt es ein Happy End. Denn ein paar mutige Menschen, die ihr Leben opfern, um diesen Kometen zu zerstören.  Wer diesen Spielfilm kennt, könnte dieses schöne alte Lied schrecklich finden:

„Der Morgenstern ist der Planet Venus. Der ist ja viel größer als ein Komet! Wie kann man darum bitten, dass der Morgenstern zu uns kommt? Das wäre der Weltuntergang.“

Nun sehen wir uns weltweit eine große Zerstörung der Natur. Unsere Umwelt ist dermaßen bedroht, dass wir ahnen: Die Welt könnte durch unsere Schuld zerstört werden.

Jesus hat schon vor langer Zeit von dieser Gefahr gesprochen. Aber er warnt nicht nur. ER macht auch Hoffnung. Zum zweiten Advent wird diese Hoffnung durch ein Wort von JESUS so ausgedrückt:

"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." Lk 21,28

Nicht die Auslöschung des Lebens ist unser Ziel. Sondern die Erlösung durch JESUS Christus. ER kommt einmal zurück, wenn GOTT, sein Vater, das Signal gibt.

Wir wird es denn sein, wenn die Erlösung vollendet ist?

Der Prophet Jesaja sagt es so voraus:

 „Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.“ Jesaja 35,10

Jetzt leben wir noch in der Zeit, in der uns oft genug das Lachen und das Jauchzen vergeht. Nachrichten über Terror und Krieg machen uns Angst.

Berichte über unsere kaputte Erde beunruhigen uns.

Trauer überfällt uns, Schmerzen überfallen uns und lassen uns nicht los. Unheilbare Krankheiten machen aus Hoffnungen Zweifel und Verzweiflung. Aber wenn GOTTES Tag kommt, dann wird die Freude uns ergreifen, Freude die nicht endet und die keinen faden Beigeschmack hat. Weil ja immer was passieren könnte. Und besser als Jesaja kann ich es nicht ausdrücken: „…ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

 

Bis dahin sollen wir immer wieder „aufschauen“, nach der Hoffnung Ausschau halten. Und da kommt der Morgenstern ganz anders in unseren Blick.

Haben Sie in den letzten Wochen am frühen Morgen den Morgenstern gesehen? Ja, ja, ich weiß, es ist ein astronomisches Ereignis: Die Venus gibt die Strahlen der Sonne zu uns zur Erde zurück, darum ist sie so hell…

Aber es gibt auch den Blick der Dichter und der Hoffnung auf den Morgenstern. Denn die Venus leuchtete wie ein Diamant am frühen Morgen. Und selbst das Licht des Halbmondes konnte das Licht des Morgensterns nicht mindern! Ein faszinierender Anblick!

Am Morgen, wenn es noch dunkel ist, strahlt der Morgenstern mit seinem Glanz. Und sein Licht macht deutlich:

Es wird nicht dunkel bleiben.

Der Morgen kommt.

Der neue Tag ist nahe!

Die Sonne wird aufgehen, der Mond verblassen. 

Die Sonne wird alles Dunkel vertreiben. Das Licht der Sonne wird alles erhellen.

Also: nüchterne Wissenschaft ist wichtig – aber die Hoffnung, die der Morgenstern gibt, ist überlebenswichtig. Denn der Morgenstern wird von JESUS, dem Auferstandenen adoptiert.

ER sagt: Ich bin … der helle Morgenstern. Offb 22,16

JESUS ist der, der in der Nacht das Licht der Liebe GOTTES weitergibt. ER ist es, der uns die Hoffnung schenkt:

Alles Dunkel wird vergehen. Leid, Kriege, Krankheiten, Trauern, Seufzen, Tod und Sterben werden der Vergangenheit angehören.

Und es wird vollkommen gerecht zugehen in Gottes neuer Welt.

Noch ist dieses Licht des Morgensternes klein. So klein fing auch die Hoffnung an:

Mit einem Baby in einem Futtertrog: JESUS in der Krippe in Bethlehem.

Aber dieses Licht wurde nicht ausgelöscht. Auch wenn es ein Tyrann versucht hat. ER wuchs heran.

ER predigte so, dass Seine Worte heute noch Menschen erreichen und bewegen.

Am Kreuz hat ER sich geopfert, um den Riss zwischen GOTT und uns Menschen zu heilen. Das ist die wichtigste Tat zur Rettung der Welt.

Und der Tod konnte ihn nicht halten. JESUS ist auferstanden.

Und als Auferstandener hat ER gesagt:

Ich bin … der helle Morgenstern. Offb 22,16

Orientieren wir uns immer wieder an IHM. An Seinen Worten. Beten wir zu IHM, dass ER uns Kraft gibt. Dass Er nicht mehr solange wartet, die Welt zu erneuern. Aber lassen wir uns zuerst von IHM erneuern!

Und halten wir daran fest: ER ist nahe. Bis ER kommt und wir „der Freien Lied ohn Ende“ singen und IHN preisen – wie es in der letzten Strophe des Liedes heißt. Amen

Pfarrer Reinhard Süpke

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