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19.11.2022

Wort zum Wochenende

Mit 180 in die Ewigkeit

„Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.“ Sagt Jesus Christus. Gottes Sohn. Nachzulesen im Markusevangelium.

Nicht nur der Mensch ist vergänglich, auch die Erde bleibt nicht auf immer. Wann das sein wird weiß er selbst nicht, allein Gott, der Vater, kennt den Zeitpunkt. Wer Daten berechnet, spekuliert.

Was aber in der Bibel genannt wird, sind die Vorzeichen für das Ende der Welt: Verführung, Kriege, Machtkämpfe, Erdbeben, Hunger, Verfolgung der Christen, Weltmission, Untergang Jerusalems, falsche Propheten und falsche Christusse, eine letzte große Bedrängnis und kosmische Veränderungen. Wenn das alles eingetroffen sein wird, wird Jesus wiederkommen, um „zu richten die Lebenden und die Toten“.

Darum: „Seht euch vor, wachet!“ (Markus 13,33)

Jesus ist es wichtig, dass wir vor Augen haben, dass diese Welt untergehen wird und er danach wiederkommen wird. Es ist ihm wichtig, dass wir vom Ende nicht überrascht werden, denn er möchte das böse Erwachen verhindern.

Er möchte verhindern, dass Himmel und Erde vergehen, bevor wir seinen Worten Glauben schenken. Er möchte verhindern, dass wir von dieser Erde gehen, bevor wir seinen Worten Glauben schenken.

Welche Worte meint er?

Ich fasse sie so zusammen: wer an die Rettung durch den Gottessohn glaubt, wird nicht vergehen sondern in Ewigkeit bei Gott leben.

Darum heißt der letzte Sonntag im Kirchenjahr nicht nur Totensonntag sondern auch Ewigkeitssonntag. Christen glauben an das ewige Leben. Wir kommen aus der Ewigkeit und gehen in die Ewigkeit. Und dieses Leben dauert nur einen Wimpernschlag der Ewigkeit.

Darauf aufmerksam zu machen, ist die Aufgabe der christlichen Kirche.

Kehrt um, denkt um und glaubt an die Frohbotschaft! Christ, der Retter, ist da! Macht eine Hun­dert­acht­zig-Grad-Wen­de. Vom Tod zum Leben.

Das ist die einzige Botschaft, die eine christliche Kirche zu verkündigen hat, beginnend mit dem Warten im Advent, dann an Weihnachten, wenn wir die Geburt des Gottessohnes feiern, am Karfreitag, wenn wir des Opfers Jesu am Kreuz gedenken, an Ostern, wenn wir seine Auferstehung feiern, an jedem Sonntag bis zum letzten Sonntag im Kirchenjahr, an dem wir unsere Lieben, die uns vorausgegangen sind, seiner Liebe anbefehlen.

Und Gott bitten: Nimm du unsere Bitten auf für jene Seelen, derer wir heute gedenken. Gib, dass sie, Herr, vom Tod hinübergehen zum Leben.

Ewiges Licht, leuchte ihnen, Herr, mit deinen Heiligen in Ewigkeit, denn du bist treu.

Pfarrerin Inge Theilemann, Großenehrich

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